Danke, Danke, Danke!

Als Mitbegründer von BlockaDO wollen wir uns dem Fazit unseres Bündisses anschließen:

Von BlockaDO müssen und wollen wir an dieser Stelle ein großes Lob an alle Menschen aussprechen, die heute mit uns auf der Straße waren. Ihr/wir waren großartig! Die Katharinenstraße wurde um 13 Uhr besetzt, und den Nachmittag über gehalten. Die Nazis mussten mit einer Stunde Verspätung, zusammengedrängt, und von der Polizei umstellt ihre Minikundgebung abhalten.

Bei der Blockade war währendessen eine tolle Stimmung, und alle haben durchgehalten. Auch die nicht-spontane Kundgebung der Nazis am Abend auf der Oestermarsch wurde von Protesten massiv gestört, und auch hier hielten es die Nazis nur eine Stunde aus. Vom “Nationalen Widerstand” der vor wenigen Jahren mit über 1000 Menschen aufmarschiert ist, ist nur ein klägliches Häufchen von unter Hundert Nazis übrig geblieben. Und dazu haben wir alle beigetragen! Unser entschlossener, vielfältiger Protest zeigt den Nazis ihre Grenzen auf.

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Nazikundgebung am 23. August verhindern!

+++Katharinentreppe besetzen!+++Ab 13:00+++Achtet auf Ankündigungen bei BlockaDO+++

Die Partei “Die Rechte” ruft für Samstag, den 23. August zu einer Kundgebung an den Katharinentreppen auf. Vorgeblicher Anlass für die Kundgebung ist der zweite Jahrestag des Verbotes des “Nationalen Widerstand Dortmund” (NWDO) durch das nordrhein-westfälische Innenministerium. Zeitgleich zur Nazikundgebung findet rund um die Reinoldikirche der jährliche Christopher-Street-Day (CSD) statt.

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Krieg dem Krieg: Antimilitaristisches Wochenende

Vom 1.-3. August findet in Dortmund ein Antimilitaristisches Wochenende, organisiert von der „Anarchistischen Föderation Rhein/Ruhr“ (AFRR), statt. Neben einer Kundgebung am Freitag Abend wird es Vorträge und Diskussionen am Samstag und Sonntag geben. Aus der Ankündigung:

2014, Hundert Jahre nach dem Beginn des 1. Weltkriegs veranstaltet die Internationale der Anarchistischen Föderationen eine Kampagne zum Thema Krieg und Militarismus. Einige Gruppen aus der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen und der Anarchistischen Föderation Rhein/Ruhr haben das Thema aufgegriffen und führen mit weiteren Gruppen lokale Aktionen und Veranstaltungen zu dem Thema durch. Grund dafür gibt es genug. Sei es die wachsende Militarisierung in der Gesellschaft oder die andauernden Kriege die für viele Menschen auf der Welt zum alltäglichen Leid gehören.

Mehr Informationen und alle Veranstaltungen im Rahmen des Wochenendes finden sich auf der Homepage zur Kampagne.

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Antifacafe: Der Feind steht in der eigenen Kurve – Der BVB und seine Nazis

Das Antifacafe geht ins dritte Quartal und öffnet am Montag wieder seine Pforten im Nordpol. Diesmal mit einem Vortrag über Neonazis in der Fanszene des BVB.

28.07.2014, 18:30, Nordpol

Dass sich unter zigtausend BVB Fans auch Rechtsextreme befinden ist aus einer gesellschaftskritischen und antifaschistischen Persektive wohl kaum überraschend. Seit die nazistische Hooligangruppierung “Borussenfront” in den 1980er Jahren begann brutale Übergriffe auf Migrant*innen und politisch Andersdenkende zu verüben, ist diese Problematik auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.
Darauf folgten vermehrt Interventionsversuche seitens der Fanszene, des Verbands und des Vereins, wobei nach langem Totschweigen, vorallem die Schritte von offizieller Seite den Beigeschmack von „Feigenblattpolitik“ trugen und kontinuierliche Arbeit vermissen ließen. So verwundert es kaum, dass in einem Klima, in welchem Fußball als unpolitisch verstanden werden will und nur der Ballspielverein zählen soll, noch immer militante Neonazis in der Fanszene verankert sind.
Hierbei spielen jedoch nicht nur unzulängliche Formen des zivilgesellschaftlichen Widerstands eine Rolle, sondern auch strukturelle Ähnlichkeiten zwischen der kollektiven Identifikation mit dem BVB und Dortmund einerseits und rechten Denkmustern andererseits, welche den Nährboden für diskriminierende Weltanschauungen im Stadion liefern. Auf ebendiese ideologischen Überschneidungen versucht der Vortrag einzugehen und gleichzeitig die extrem Rechten Strukturen in der BVB Fanszene darzustellen.

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Polizeigewalt muss Konsequenzen haben. Am Freitag auf nach Münster!

Das Keinen-Meter-Bündnis in Münster ruft am Freitag zu einer Demonstration gegen Polizeigewalt auf. Anlass ist die Einstellung des Verfahrens gegen einen Polizisten, der im Jahr 2012 einen Demonstranten ins Koma geschlagen hatte. Antifaschist_innen aus Dortmund treffen sich zur gemeinsamen Anreise um 16:45 auf Gleis 8.

Der Aufruf des Keinen-Meter-Bündnis: Weiterlesen

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Dresden im Sommer – ein Fazit

dresden Am 7.6.2014 fand der „Tag der deutschen Zukunft in Dresden statt. Zum sechsten Mal mobilisierten Neonazis bundesweit, um ein “Zeichen gegen Überfremdung” zu setzen. Mit einer überregionalen notddz-Kampagne und einer regionalen Kampagne des „Dresdner Forums gegen Rechts“ wurde für eine Blockade des Aufmarsches mobilisiert, an welcher am Wochende auch Dortmunder AntifaschistInnen teilnahmen. Rund 1500 GegendemonstantInnen blockierten an mehreren Stellen die geplante Naziroute in Richtung Innenstadt, sodass die Neonazis gezwungen waren, eine verkürzte Route zu einem im Dresdener Norden gelegenen S-Bahnhof zu nehmen, von welchem aus sie wieder abreisten.
Beendet wurde der Tag mit einer antifaschistischen Spontandemonstration mit ca 500 TeilnehmerInnen zum Goldenen Reiter. Die Demonstrationsroute nahm den Weg der ursprünglich geplanten Naziroute.
Rückblickend kann der Tag zum Einen als Erfolg bezeichnet werden, da die geplante Route von den Neonazis nicht wahrgenommen werden konnte und deutlich weniger Neonazis der Mobilisierung folgten, als zu den letzten TDDZ. Auf der anderen Seite konnte der Naziaufmarsch nicht ganz verhindert werden. Auch auf Seiten der GegendemonstrantInnen waren deutlich weniger Menschen nach Dresden gekommen, als in den Jahren zuvor.
Eine Auswertung aus Dresden findet sich hier: https://linksunten.indymedia.org/node/116322
Anfang September wird sich dann das nächste Mal zeigen, wie viele Neonazis der Mobilisierung nach Dortmund folgen. Für uns steht fest: Wir werden den Nazis die Straße nicht überlassen!

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Keine Zukunft für Nazis

dresden Neonazis aus ganz Deutschland wollen am 7. Juni 2014 unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ (TddZ) in Dresden aufmarschieren. Bereits seit 2009 tragen sie unter diesem Motto in norddeutschen Städten ihre menschenverachtende Ideologie gegen die angebliche „Überfremdung“ auf die Straße. In Sachsen soll dieses Neonazievent nun neuen Auftrieb erhalten. Der TddZ wird vor allem durch Neonazi-Kameradschaften und Autonome Nationalist_innen vorangetrieben. Unterstützung erhalten sie in Dresden durch die sächsischen Freien Kräfte um Maik Müller, Anmelder der jährlichen Aufmärsche im Februar.

Wir werden die Genoss_innen in Dresden unterstützen. Für Infos zur gemeinsamen Anreise wendet euch per Mail an uns.

hard facts:
Titel: Keine Zukunft für Nazis
Ort: Dresden
Link out: Click here
Beschreibung: Naziaufmarsch in Dresden verhindern!
Date: 2014-06-07

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500 auf Demonstration gegen Rechte Gewalt

Nach dem Angriff des „Nationalen Widerstand Dortmund“ auf die Wahlparty im Dortmunder Rathaus nahmen heute ca. 500 Menschen an einer Demonstration des BlockaDO-Bündnis gegen rechte Gewalt teil.

BlockaDO schreibt in seiner Pressemitteilung: Weiterlesen

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Demonstration nach Naziangriff

fronttranspaDas BlockaDO-Bündnis ruft für Mittwoch, den 28. Mai 2014, zu einer Demonstration gegen Rechte Gewalt auf. Anlass ist der Angriff von ca. 30 Mitgliedern des „Nationalen Widerstand Dortmund“ (NWDO) auf die Besucher_innen der Wahlauszählung im Dortmunder Rathaus am Sonntag Abend.

Beginn ist um 18:00 auf dem Friedensplatz, dort wo am Sonntag die Neonazis, angeführt von ihrem Spitzenkandidaten Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt versucht hatten, mit Gewalt ins Rathaus einzudringen. Zehn Menschen wurden dabei durch Pfefferspray, Schläge und Flaschenwürfe verletzt.

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Der NWDO ist wieder da

transpiDietrich Surmann, Siggi Borchardt, Alexander Deptolla, Mathias Deyda, Matthias Kalfak, Ingo Aßmann, Christoph Drewer, Lukas Bals, Christian Meier, Dennis Giemsch, Michael Brück. Die Liste der am Angriff auf das Rathaus beteiligten Neonazis liest sich wie ein Who-is-Who des „Nationalen Widerstand Dortmund“ (NWDO), der 2012 verbotenen Neonazikameradschaft. Am gestrigen Wahlabend ist das eingetreten, wovor Antifaschist_innen seit dem Verbot warnen. Der NWDO fühlt sich mit seinem Wahlerfolg als Partei „Die Rechte“ sicher genug die bisher verordnete relative Gewaltkarenz aufzugeben. In SA-Manier wurde versucht, einen Triumphzug für den eigenen Kandidaten zu organisieren. Auf alle, die sich dem in den Weg stellten, wurde eingeschlagen.

Mit dem Angriff hat der NWDO seine Restrukturierung endgültig abgeschlossen. In allen Bereichen, die die Gruppierung vor 2012 zu einem Beispiel für eine im Sinne der rechten Szene gelungene politische Arbeit machte, haben die Neonazis sich ihre Handlungsspielräume erhalten. Die Kader des NWDO organisieren weiterhin überregional bis bundesweit relevante Aufmärsche, bringen mit Kundgebungen und Infoständen ihre Inhalte an die Menschen und verfügen über eine gut ausgebaute Medienstruktur, mit der sie ihre Ansichten verbreiten.

Dazu kommt, dass mit dem Parteienstatus eine neue Selbstsicherheit einhergeht. Die Übergriffe gegen Menschen, die angeblich oder tatsächlich ihre Plakate abnehmen, werden neuerdings mit dem Schutz ihrer „demokratischen Rechte“ begründet, die Polizei scheint dabei bisher mitzuspielen. Weder sind von Seiten der Ordnungsmacht Äußerungen zu der völlig unverhältnismäßigen Fesselung und Misshandlung zweier Menschen in Kirchderne zu hören, noch hat es die Polizei am Sonntag Abend für nötig befunden, gegen die Sturmabteilung der Partei „Die Rechte“ vorzugehen. Statt die Nazis, wie so oft verkündet, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu behindern, wurden die Schläger mit Polizeibegleitung nach Hause geschickt.

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