03.10. Demo in Hamm: Kein Raum für Rechts – Nazistrukturen zerschlagen!

In Hamm fand über Jahre am 3.10. ein Aufmarsch der örtlichen Nazistrukturen statt. Der Aufmarsch ist Geschichte, aber die Nazis sind keinesfalls verschwunden. Deshalb rufen Antifaschist_innen aus Hamm zu einer Demonstration auf:

Um dem rechten Terror erfolgreich die Stirn zu bieten, braucht es eine starke Zivilgesellschaft, die rechten Agitatoren entschlossen entgegentritt und der Hetze Einhalt gebietet. Darum rufen wir Euch auf, am dritten Oktober gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen. Wir wollen laut und bunt gegen den anhaltenden Rechtsruck demonstrieren und Nazistrukturen skandalisieren. (ganzen Aufruf lesen)

Informationen zur geplanten Demonstration, aber auch zu rechten Strukturen in Hamm, geben die Organisator_innen der antifaschistischen Demonstration am Mittwoch, den 27.09.2017 um 19:00 Uhr bei einem Vortrag im Nordpol, Münsterstraße 99, 44145 Dortmund.

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WER SCHWEIGT, STIMMT ZU! MEHRERE TAUSEND AM WAHLABEND AUF DER STRAßE GEGEN RECHTSRUCK & AFD

Im Anschluss an die Bundestagswahl fanden in zahlreichen Städten Demonstrationen gegen den Einzug der AfD ins Parlament statt. In Köln versammelten sich rund 700 Leute und zogen wütend und entschlossen durch die Innenstadt.

Einen Bericht mit einer Kurzen Einschätzung zum Einzug der AfD findet sich auf der Homepage der NIKA-Kampagne.

 

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Unsere Wahl sieht anders aus

Im Vorfeld der Bundestagswahl wird die Stadt überschwemmt mit Wahlwerbung, die zum Großteil entweder nichtssagenden Personenkult zelebriert oder in verschiedenen Abstufungen der Ekelhaftigkeit Rechte Parolen zur Schau trägt.

Im Rahmen der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ haben wir uns entschlossen, unsere eigene Meinung zur Bundestagswahl im Stadtbild zu präsentieren.Wir wählen den Kampf für das bessere Leben, gegen Abschottung und Nationalismus, gegen Kapitalismus und Ausbeutung.

Ob ihr wählen geht oder nicht – Kämpft mit uns!

 

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24.09. Demo in Köln: Auf die Straße gegen den Rechtsruck

Sonntag, 24.9. | 19:00 Uhr | Antifaschistische Demonstration | Köln Hbf (Vorplatz)

Am Sonntag, droht mit der AfD eine offen rassistische und antifeministische Partei in den Bundestag einziehen. Den Weg dafür haben auch die Parteien der so genannten Mitte bereitet, die die soziale Ungleichheit verschärft und ein Klima der rassistischen Ausgrenzung geschaffen haben, von dem die AfD jetzt profitiert.

Die AfD im Bundestag bedeutet mehr Einfluss, Aufmerksamkeit, Geld und Infrastruktur für das Programm der extremen Rechten. Dem stellen wir uns gemeinsam entgegen: Solidarisch auf die Straße gegen Rechtsruck und AfD!

Zur gemeinsamen Anreise aus Dortmund treffen wir uns um 16:50 am Nordausgang des Hauptbahnhofs (vor Cinestar).

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Am Sonntag auf die Straße gegen alte und neue Neonazis in Enschede!

Für diesen Sonntag planen europäische Neonazis eine Demo in Enschede (NL).
Kurzfristig hat die Stadtverwaltung ein Versammlungsverbot erhoben. Die Veranstaltungsleitung der Nazis ruft aber trotzdem dazu auf, sich um 13 Uhr auf dem Oude Markt zu versammeln.
Beteiligt sind u.a. niederländische Neonazis, Pegida und Hogesa. 
Die spektren- und nationalitätsübergreifende Beteiligung macht das Event zu dem Versuch, sich zu vernetzen und neofaschistische Standpunkte auf die Straße zu tragen.

Antifaschistische Gruppen aus den Niederlanden und NRW werden nach Enschede reisen, um die Nazis dabei zu stören, ihre menschenfeindliche und faschistische Ideologie zu verbreiten.
Dortmund und Münster reisen gemeinsam mit dem Zug an. Der Treffpunkt in Dortmund ist um 9:20 Uhr vor dem Cinestar an der Nordseite vom Hbf, Abfahrt um 9:35.

Weitere Infos auf dem Blog https://nohogesa.noblogs.org/updates-nohogesa-diesen-sonntag-in-enschede/

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Gemeinsam gegen Abschiebungen nach Afghanistan!

Am 11. September um 17 Uhr findet in Dortmund die Vorabenddemo gegen die geplante Abschiebung afghanischer Geflüchtete am 12.09.2017 vom Düsseldorfer Flughafen statt. Ursprünglich hatten wir vor, gegen die zeitnah stattfindenden Wahlkampfveranstaltnung der AfD zu demonstrieren. Nachdem wir von der Demonstration der Geflüchteten erfuhren, haben wir beschlossen, die parteiinterne Veranstaltung der AfD rechts liegen zu lassen. Deshalb sagen wir die Demonstration gegen die Veranstaltung der AfD ab un rufen zur Teilnahme an der von den Refugees organisierten Demo, sowie zu den Protestaktionen einen Tag später am Düsseldorfer Flughafen auf.

Die Abschiebung gilt es unter allen Umtänden zu verhindern und den Widerstand der Geflüchteten zu unterstützen. Continue reading

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AfD-Auftritt nach Protest abgebrochen

Zu Tumulten führte am heutigen Donnerstag die Teilnahme der „Alternative für Deutschland“ an einer Podiumsdiskussion der Ev. Lydia-Gemeinde zum Thema Sozialpolitik. Der heftige Protest führte zum Abbruch der Veranstaltung.

Bereits im Laufe der vergangenen Woche war die Einladung der AfD kritisiert worden. Sowohl von unserer Seite als auch von anderen Antifaschist_innen wurde moniert, dass mit der Einladung einer offen rassistischen Partei ihre Positionen zum akzeptierten Teil des Diskurses erhoben werden. Continue reading

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AfD-Auftritt bei Veranstaltung von Tafel und Ev. Kirche

An einer Diskussionsveranstaltung von Tafel und der Ev. Lydia-Gemeinde zur Sozialpolitik soll am Donnerstag neben Vertretern anderer Parteien auch ein Kandidat der rassistischen und sozialchauvinistischen Partei „Alternative für Deutschland“ teilnehmen. Als Teil der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ kritisieren wir diese Entscheidung und fordern die Organisator_innen auf, die AfD auszuladen. Continue reading

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Angriff auf die Pressefreiheit: Solidarität mit linksunten.indymedia.org

Am 25. August 2017 wurde die linke Medienplattform linksunten.indymedia.org durch das Bundesinnenministerium verboten. Das Verbot erfolgte nach dem Vereinsgesetz. Bei drei Menschen, denen das Innenministerium vorwirft, die Seite betrieben zu haben, gab es anschließend Hausdurchsuchungen. Bei ihnen und im Kulturellen Zentrum KTS wurden Rechner und weitere Gegenstände beschlagnahmt.

linksunten.indymedia.org ist Teil des weltweiten Netzwerks Indymedia/Independent Media Center, das sich im Zuge von Gipfelprotesten in den 2000er Jahren gründete, um Gegenöffentlichkeit zur Berichterstattung der Mainstream-Medien zu ermöglichen. Da es damals das Web 2.0 in der heutigen Form noch nicht gab, war die Openposting-Funktion, die es jeder*jedem ermöglicht, selbstgeschriebene Beiträge anonym zu veröffentlichen, eine radikale Neuerung, die viel dazu beigetragen hat, die Berichterstattung über linksradikale Aktionen auf eine breitere Basis zu stellen.

Das Verbot von linksunten.indymedia.org ist daher ein massiver Angriff auf die Pressefreiheit. Er steht in einer Reihe mit Eingriffen in die Pressefreiheit beim G20-Gipfel. Continue reading

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Knapp 300 Menschen demonstrieren gegen fortbestehende Nazikameradschaft NWDO

Knapp 300 Menschen sind am Mittwoch, den 23.08.2017 gegen die bereits seit 2012 verbotene Neonazi-Kameradschaft „Nationaler Widerstand Dortmund“ (NWDO) auf die Straße gegangen. Die Kameradschaft, die als Partei „Die Rechte“ fortbesteht, hatte parallel zu einer Kundgebung anlässlich des Jahrestages ihres Verbots eine Kundgebung in der Innenstadt organisert.

Das Bündnis BlockaDO hat einen Bericht auf seiner Homepage und hat die Redebeiträge dokumentiert.

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