Kein offener Stammtisch der AfD?!

Bild: Twitter.com/Korallenherz

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Update 24.03.: Etwa 25 Mitglieder und Sympathisant_innen der AfD Dortmund haben sich am Mittwoch ab 19.00 in der Gaststätte des Kleingartenvereins an der Goymark getroffen. Den Rassist_innen kam die Gaststätte dabei anscheinend weit entgegen: Das Lokal war für andere Besucher_innen geschlossen, ein Sicherheitsdienst bewachte die Veranstaltung.

Es ist höchst Bedenklich, dass ein Kleingartenverein einer Partei wie der AfD Räume zur Verfügung stellt, um Mitgliederwerbung zu betreiben und ihre Anhänger_innen an sich zu binden. Mit ihren Äußerungen stehen zahlreiche Vertreter_innen der Partei mit beiden Beinen in einem Sumpf aus Rassismus, Sexismus und Menschenfeindlicher Hetze. Ihnen dafür eine Bühne zu bieten heißt, sich damit gemein zu machen.

AFD_Stand_AbbauenUrsprünglicher Artikel: Der offene Stammtisch der rassistischen Partei „Alternative für Deutschland“ sollte eigentlich heute stattfinden. Ob das passiert ist fraglich: Bei den Dortmunder Vertreter_innen der Grenzschuss-Partei scheint es Schwierigkeiten zu geben.

Bereits zwei Mal waren zuletzt Stammtische der AfD in Dortmund abgesagt worden. Am 4. Februar hatten Antifaschist_innen Proteste angekündigt, als die AfD ein ähnliches Treffen im Kaiserstraßenviertel abhalten wollte. Die Partei sagte daraufhin den Stammtisch ab und schickte die bereits angereisten Mitglieder und Sympathisant_innen wieder nach nach Haus. Ein weiterer Stammtisch, der für Anfang März in einer Gaststätte in Hörde angeküdigt war, wurde verschoben, angeblich weil am gleichen Tag ein Spiel des BVB stattfand. Dieser Termin sollte eigentlich heute nachgeholt werden.

Allerdings fragen wir uns, ob das passieren wird. Öffentlich beworben wird der Termin anscheinend nicht mehr – vielmehr ist die Homepage der örtlichen AfD nicht erreichbar, die Facebookseite seit Wochen nicht aktualisiert. Auch die Ratsfraktion der Rassist_innen erwähnt die Veranstaltung nicht.

Ein Ende der öffentlichen Treffen wäre auf lokaler Ebene ein Erfolg im Kampf gegen die AfD, deren Vertreter_innen gerade als Partei des rassistischen Mobs in mehrere Landesparlamente einziehen. Ob das Treffen tatsächlich nicht stattfindet, wird sich zeigen. Wir berichten entsprechend weiter.

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