Mobivortrag „Welcome G20 Welcome To Hell – Zum Stand der autonomen Mobilisierung in Hamburg”

Der Sommer neigt sich dem Höhepunkt zu, die Sonne brennt gnadenlos vom Himmel – G20 steht vor der Tür! Und auch aus Dortmund werden sich einige Leute zu diesem Großevent aufmachen. Damit ihr für alle kommenden Proteste und Aktionen bestens informiert seid, haben wir am kommenden Mittwoch, 28.06., den Mobivortrag „G20 Welcome To Hell – Zum Stand der autonomen Mobilisierung in Hamburg“ im Nordpol organisiert. Los gehts um 19 Uhr, also ladet alle Interessierten, Freund*innen und Familie ein!

Weitere Infos findet ihr auf dem Blog vom „Welcome To Hell“-Bündnis.

Im Folgenden der Ankündigungstext:

G20 Welcome To Hell – Zum Stand der autonomen Mobilisierung in Hamburg

Nur einen Steinwurf von der Roten Flora entfernt soll Anfang Juli der G20-Gipfel in den Hamburger Messehallen stattfinden. Schon jetzt ist klar, die Stadt wird während dieser Tage in einen temporären Ausnahmezustand versetzt werden. Tausende Bullen, Militär und Geheimdienste werden versuchen die Handshakes, Pressetermine und Kamingespräche der Regierungschef_innen zu schützen und rote, gelbe und blaue Sicherheitszonen sollen Aufenthalts- und Demonstrationsverbote für weite Teile der Stadt rechtlich legitimieren.

Gegen diese Abschottungsversuche der Mächtigen rufen autonome und antikapitalistische Gruppen dazu auf, Hamburg zu einem Ort und Ausrufezeichen des Widerstandes gegen die alten und neuen Autoritäten des Kapitalismus zu machen. Das Bündnis “Welcome to Hell” mobilisiert für den Donnerstagabend vor dem Gipfelwochenende zu einer internationalen antikapitalistischen Großdemonstration, um eine radikale Kritik gegen patriarchale und kapitalistische Zustände sichtbar zu machen und das aktionistische Startsignal für den Gipfelwiderstand zu geben. Am Freitag folgt der zentrale Aktionstag gegen den Gipfel, an dem verschiedene Bündnisse zu einem Sturm auf die Rote Zone rund um die Tagungsorte und zu Blockaden zentraler kapitalistischer Infrastruktur wie dem Hamburger Hafen mobilisieren. Zehntausende Aktivist_innen werden diesen Aufrufen folgen. Für den Samstag ist abschließend eine zentrale spektrenübergreifende Großdemonstration mit über 100.000 Teilnehmer_innen geplant, an der sich auch antikapitalistische Blöcke beteiligen werden.

Im Vortrag wird der Stand der autonomen und antikapitalistischen Mobilisierung vorgestellt und ein Überblick zu den bisher geplanten Aktionen gegen den G20-Gipfel gegeben.

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