27.03.: Antifaschistischer Stadtteilspaziergang – Auseinandersetzungen um Dorstfeld 2005 – heute

Webgrafik mit gelbem hintergrund und dem Text: "Schluss mit dem Nazitreffen in Dorstfeld. Antifaschistischer Stadtteilspaziergang - Auseinandersetzungen um Dorstfeld 2005 - heute. 27.03.2026, 18:00 Uhr, Dorstfeld S-BHF. Autonome Antifa 170, aa170.noblogs.org"Dortmund-Dorstfeld eilt sein Ruf voraus: medial als „Nazikiez“ verschrien, ist Dorstfeld seit rund 20 Jahren ein Stadtteil, in dem die Dortmunder Neonaziszene fest verankert ist. Hier wohnen die Kader, hier betreiben sie ihren Versandhandel und hier versuchen sie, eine Hegemonie aufzubauen. Die Räumlichkeiten der Partei „DIE HEIMAT“ in der Thusneldastraße 3 stehen dabei häufig im Mittelpunkt des Geschehens.

Seit jeher ist Dorstfeld aber auch Ort von zivilgesellschaftlicher und antifaschistischer Gegenwehr. Bewohner*innen des Stadtteils wehren sich gegen den Mythos des „Nazikiez“ und kämpfen gegen die Nazipräsenz im Stadtteil. Und hier mobilisiert ein breites Bündnis aus der Dortmunder Zivilgesellschaft jeden letzten Freitag im Monat zu Protesten gegen die „Offenen Abende“ der Heimat Dortmund.

In diesem Monat wollen wir uns im Rahmen eines antifaschistischem Stadtteilspaziergangs durch Dorstfeld die Schauplätze der Auseinandersetzungen gemeinsam anschauen. Wir werden die Entwicklungen der Dortmunder Naziszene in Dorstfeld näher in den Blick nehmen und Orte und Geschichten der Gegenwehr kennenlernen.

Kommt am 27. März um 18 Uhr zum S-Bahnhof Dorstfeld und schließt euch dem Spaziergang an. Informationen zur gemeinsamen Anreise und allen weiteren Aktionen findet ihr unter: aa170.noblogs.org

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Tradwives, Ehe, Vaterland,unsere Antwort: Widerstand!

Photo von der feministischen Vorabenddemo in Dortmund am 07.03.2026. Im Vordergrund die Demospitze mit Transparenten auf denen "Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland", "An Tätern und Sexisten Räche - dem Patriarchat den Kiefer brechen" und "Jin, Jiyan, Azadi" steht, im Hintergrund der "Pylon" über der Haltestelle Reinoldikirche und die Kirchturm.Rede der FLINTA in der Autonomen Antifa 170 anlässlich der Vorabenddemo zum feminstischen Kampftag 2026:

Wir sind die FLINTA der Autonomen Antifa 170 und für uns ist klar: Antifaschismus ist feministisch!

Dass Antifaschismus und Feminismus zusammengedacht werden müssen, zeigen die gegenwärtigen Krisen besonders deutlich. Weltweit erstarken autoritäre und patriarchale Kräfte – und ihre Narrative finden längst auch auf Social Media Resonanz. Auf Instagram, TikTok und anderen Plattformen werden traditionelle Geschlechterrollen wieder offensiv propagiert. Was dort als Lifestyle präsentiert wird, wirkt aus feministischer Perspektive wie ein geschlechterpolitischer Rollback – und lässt gestandene Feminist:innen nicht selten kopfschüttelnd zurück. Weiterlesen

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Wir lassen uns nicht an die Waffe zwingen.

Grafik mit der Darstellung von zwei Händen, die ein Gewehr zerbrechen. Darunter die Überschrift: "Wir lassen uns nicht an die Waffe zwingen!" Unser Flugblatt zum Schulstreik gegen Wehrpflicht:

In zahlreichen Städten streiken heute junge Menschen gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Und das ist gut so. Weiterlesen

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Dortmund zeigt Haltung – Schluss mit den Nazitreffen in Dortmund-Dorstfeld

Webgrafik mit blauem hintergrund und dem Text: "Dortmund zeigt Haltung. Schluss mit den Nazitreffen in Dorstfeld"Gemeinsame Erklärung von antifaschistischen Organisationen aus Dortmund. In Dortmund-Dorstfeld treffen sich jeden Monat Neonazis zu gemeinsamen Abendveranstaltungen, bei denen sie um Nachwuchs für ihre Partei werben. Wir, ein Zusammenschluss von Gruppen und Organisationen aus der Dortmunder Stadtgesellschaft, werden diesem Treiben nicht länger tatenlos zusehen. Schluss mit den „Heimatabenden“! Weiterlesen
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Auch keine Alternative für die Jugend – Gegen den Gründungskongress in Gießen!

Aufruf von NIKA NRW

Die AfD und ihre Fans flanieren derzeit genüsslich über die Rosen, die ihnen bereitwillig auf den Weg gestreut werden. Von Wahlerfolg zu Umfragehoch zu gesellschaftlicher Normalisierung spazieren sie mit „Stadtbild“-Debatten und Co. im Rücken. Von den Erklärungen der AfD zur „Hauptfeindin“ oder Brandmauern ist real wenig zu sehen. Jenseits des Widerstands, der ihr von antifaschistischer und zivilgesellschaftlicher Seite entgegengebracht wird, hat die AfD derzeit wenig zu befürchten – wäre da nicht die Sorge vor möglichen Verboten, die Teile der Partei umtreibt.

Den Nachwuchs an die kurze Leine? Weiterlesen

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Kundgebung: Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Webgrafik mit einer lila eingefärbten Mauer im HIntergrund und der Zeichnung einer zerbrochenen Kette in weiß. Dazu der Text: "15.11.2025, 14 Uhr vor der JVA Dinslaken: Solidaritätskundgebung. Freiheit für Emmi! Freiheit für alle Antifa!Folgenden Aufruf zur Unterstützung der in Dinslaken inhaftierten Emmi möchten wir euch ans Herz legen:

Wir laden alle Genoss*innen am 15.11.2025 um 14 Uhr dazu ein, Emmi vor der JVA Dinslaken zu begrüßen.

Lasst uns Emmi zeigen, dass sie nicht vergessen wird und dass wir geschlossen hinter ihr stehen, während sie Isolation, Repression und psychischem Druck ausgesetzt ist.
Während der Staat mit seinen Repressionen versucht unsere Bewegungen zu schwächen, verhindern wir so, dass unsere Kämpfe verstummen und unsichtbar gemacht werden.

Wir möchten Emmi sagen: Halte durch, dein Kampf wird gesehen und wertgeschätzt und wir kämpfen gemeinsam weiter!

Jede Soli-Aktion ist ein klares Zeichen gegen Unterdrückung und zeigt, dass das System uns nicht brechen kann.

Kommt zahlreich, nehmt eure Genoss*innen mit und lasst uns Emmi zeigen, dass sie nicht allein ist.

Freiheit und Kraft in Untergrund und Haft!
Freiheit für alle Antifas!
Freiheit für Emmi!

Mehr Infos zum Budapest Komplex: basc.news

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Nach antisemitischen Sprühereien – Volle Solidarität mit dem Nordpol

https://www.instagram.com/antifa_union_dortmund/In der Nacht vom 20. auf den 21. Oktober wurde die Außenfassade der linken Kulturbar Nordpol besprüht. Zu lesen waren unter anderem „Scheiß AntiD“ und die Zahlenkombination „1141“. Letztere wird vermutlich als Chiffre für eine sogenannte „Anti-Anti-Deutsche Aktion“ verwendet – in Anlehnung an die rechte Codierung „1161“, die für „Anti-Antifaschistische Aktion“ steht.

Weitaus größer und präsenter war der Schriftzug „Free Palestine“, versehen mit einem roten Dreieck. Dieses Symbol wird spätestens seit dem 7. Oktober 2023 von der islamistischen und antisemitischen Terrororganisation Hamas genutzt.

Auch in Deutschland ist das rote Dreieck in den vergangenen Monaten vermehrt aufgetaucht – als Drohgebärde und Feindmarkierung von sich als pro-palästinensisch verstehende Aktivist*innen gegenüber Personen oder Orten, die sich öffentlich gegen Antisemitismus und Israelfeindschaft positionieren. So wurden neben jüdischen Einrichtungen weltweit auch der Club About Blank oder die Kneipe Bajszel in Berlin auf ähnliche Weise markiert.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung müssen die Schmierereien am Nordpol als antisemitisch motiviert und als positive Bezugnahme auf islamistischen Terror gelesen werden. Sie treffen nicht zufällig einen Ort, an dem seit dem 7. Oktober zahlreiche Veranstaltungen stattfanden, die sich differenziert und kritisch mit Antisemitismus und seinen Auswirkungen auseinandersetzen. Das Ziel dieser Aktionen ist klar: Die Diffamierung eines solchen Veranstaltungsortes und die Einschüchterung der dort aktiven Personen.

Das werden wir nicht hinnehmen. Wer linke und antifaschistische Räume mit Symbolen islamistischer Organisationen sowie rechten Codes beschmiert, verabschiedet sich damit aus jeder emanzipatorischen Bewegung. Ein Schweigen dazu darf es nicht geben. Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt dem Nordpol – und allen Menschen und Kollektiven, die sich konsequent gegen Antisemitismus stellen.

Eine gemeinsame Erklärung von:

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Gegen jeden Antisemitismus. Kommt zur Kundgebung am 9.10.2025

Bild von der Kundgebung zum 1. Jahrestag des 7.10. davor das Transparen "gegen jeden Antisemitismus"Diesen Oktober jähren sich erneut zwei Zäsuren: Der Anschlag von Halle am 9. Oktober 2019, bei dem ein Rechtsterrorist einen Anschlag auf die Synagoge verübte und zwei Menschen ermordete. Und der 7. Oktober 2023, an dem die Hamas und ihre Verbündeten in Israel das größte antisemitische Massaker seit der Shoah verrichteten: über 1200 Tote, mehr als 200 Geiseln – fast 50 von ihnen immer noch verschleppt. Beide Ereignisse zeigen, dass Antisemitismus kein Relikt der Vergangenheit ist, sondern eine tödliche Realität der Gegenwart. Weiterlesen

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Kundgebung gegen den Nazi-Kameradschaftsabend am 26.09.2025

Der Nazikindergeburtstag ist vorbei!

Webgrafik mit dem Motiv einer Hand, die mit einer Nadel einen Luftballon zersticht. Dazu als Text die Eckdaten zur Veranstaltung aus dem Artikel.Die Dorstfelder Nazis suchen Verstärkung. Während die meisten führenden Kader weggezogen sind, sollen nun gezielt Jugendliche zu neuen Kameraden herangezogen werden.

Wie auch in Essen Kray veranstaltet “Heimat Dortmund” (ehemals „Die Rechte“) an jedem letzten Freitag im Monat einen Offenen Abend in Dorstfeld. Das Klientel, das dort aufläuft, ist eine Mischung aus den Kindern der in die Jahre gekommenen KameradInnen und gewaltbereite Jungnazis aus dem Umfeld, die ihre modischen Vorbilder bei den Nazis der 90er Jahre gefunden haben.

Für uns ist klar: wir werden nicht zulassen, dass sich die Dorstfelder Nazis eine neue Generation heranziehen. Deswegen kommt mit uns am Freitag, den 26.9. um 18 Uhr zum Wilhelmplatz in Dorstfeld zur Kundgebung von BlockaDO. Wir treffen uns um 17.20 Uhr gemeinsam an der U-Bahnstation Leopoldstraße. Weiterlesen

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Solidarität mit Maja!

Unsere Rede von der Demo: „Queerer Protest statt Straßenfest – Radikal für die Queere Befreiung“ von TransAction Dortmund am 15.08.2025.

Die extreme Rechte wittert wieder Morgenluft. Ob Wahlerfolge der AfD, autoritäre Reaktionen Hochbanner mit der Progressive-Pride Flagge und der Aufschrift Antifa Supports LGBTQAI+ rightsbürgerlicher Parteien oder Neonazicliquen auf der Straße. Das Klima wird rauer. Das bekommen vor allem die Personen und Gruppen zu spüren, die gesellschaftlich ohnehin marginalisiert sind. Queere Menschen spüren das wieder zunehmend. Beleidigungen und Bedrohungen auf der Straße nehmen seit einigen Jahren zu. Genauso wie die Mobilisierungen religiöser Fundamentalist:innen, rechter Organisationen oder klassischer Neonazis gegen CSDs und andere queere Veranstaltungen. Auch Gewalt gehört dazu, deren trauriger Höhepunkt hierzulande der tödliche Angriff auf den trans Mann Malte am Rande des CSDs in Münster 2022 war.
Auf der anderen Seite wehren sich Queers gegen all das. Wir organisieren uns, um Weiterlesen

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