Dortmund-Dorstfeld eilt sein Ruf voraus: medial als „Nazikiez“ verschrien, ist Dorstfeld seit rund 20 Jahren ein Stadtteil, in dem die Dortmunder Neonaziszene fest verankert ist. Hier wohnen die Kader, hier betreiben sie ihren Versandhandel und hier versuchen sie, eine Hegemonie aufzubauen. Die Räumlichkeiten der Partei „DIE HEIMAT“ in der Thusneldastraße 3 stehen dabei häufig im Mittelpunkt des Geschehens.
Seit jeher ist Dorstfeld aber auch Ort von zivilgesellschaftlicher und antifaschistischer Gegenwehr. Bewohner*innen des Stadtteils wehren sich gegen den Mythos des „Nazikiez“ und kämpfen gegen die Nazipräsenz im Stadtteil. Und hier mobilisiert ein breites Bündnis aus der Dortmunder Zivilgesellschaft jeden letzten Freitag im Monat zu Protesten gegen die „Offenen Abende“ der Heimat Dortmund.
In diesem Monat wollen wir uns im Rahmen eines antifaschistischem Stadtteilspaziergangs durch Dorstfeld die Schauplätze der Auseinandersetzungen gemeinsam anschauen. Wir werden die Entwicklungen der Dortmunder Naziszene in Dorstfeld näher in den Blick nehmen und Orte und Geschichten der Gegenwehr kennenlernen.
Kommt am 27. März um 18 Uhr zum S-Bahnhof Dorstfeld und schließt euch dem Spaziergang an. Informationen zur gemeinsamen Anreise und allen weiteren Aktionen findet ihr unter: aa170.noblogs.org


Gemeinsame Erklärung von antifaschistischen Organisationen aus Dortmund.
In Dortmund-Dorstfeld treffen sich jeden Monat Neonazis zu gemeinsamen Abendveranstaltungen, bei denen sie um Nachwuchs für ihre Partei werben.
Wir, ein Zusammenschluss von Gruppen und Organisationen aus der Dortmunder Stadtgesellschaft, werden diesem Treiben nicht länger tatenlos zusehen. Schluss mit den „Heimatabenden“!












