Vortragsreihe zum Mord an Mehmet Kubaşık

KubasikstrasseAm 4. April 2006 erschossen Neonazis den Kioskbetreiber Mehmet Kubaşık in seinem Geschäft. Heute wissen wir: der Mord war Teil einer Mordserie von Neonazis. In drei Vorträgen möchten wir uns anlässlich des Jahrestages seines Todes mit dem Aktuellen Stand der Aufklärung und der Situation der Betroffenen des NSU-Terrors beschäftigen.

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1500 gegen Rechte Gewalt und im Gedenken an Schmuddel

HochtranspaZehn Jahre nach dem Mord an Thomas „Schmuddel“ Schulz am 28. März 2005 gingen heute weit über 1000 Menschen auf die Straße, um an den Punk zu erinnern und gegen rechte Gewalt und ihre Dortmunder Protagonisten, die Neonazis von „Die Rechte“ zu demonstrieren.

Zuvor hatten viele Hundert Menschen versucht, einen Naziaufmarsch zu blockieren, dessen Route im Saarlandstraßenviertel die Polizei bis kurz vor Beginn des Aufmarschs geheim hielt. Die Polizei kesselte hier viele Menschen in der Innenstadt ein, um Aktionen gegen den Naziaufmarsch zu unterbinden.

Berichte zum Tag findet ihr bei dortmund.blogsport.de und BlockaDO.

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Gemeinsam gegen Neonazis am 28. März!

Am 28. März findet in Dortmund zum 10. Todestag von Thomas Schulz eine antifaschistische Demonstration gegen rechte Gewalt statt. Parallel hierzu haben die Neonazis der Partei „Die Rechte“ einen Aufmarsch mit anschließendem RechtsRock-Konzert angekündigt. Offensichtlich handelt es sich hierbei um eine Provokation. Neonazis wollen an dem Jahrestag eines Nazimordes ihre rassistische und antisemitische Ideologie auf die Straße tragen.

schmuddel_15_mobi2_hpfinal_plakat_1000x1415Dennoch hat sich die „Antifaschistische Union Dortmund“, die die Demonstration am 28. März organisiert, dazu entschlossen, nicht direkt darauf zu reagieren. Da die Demonstration zum letzten Mal stattfinden wird, soll sie nicht als explizite Gegenaktion zum Naziaufmarsch verstanden werden, sondern als eigenständige Antifa-Demo in Erinnerung an alle Opfer rechter Gewalt.

Das Bündnis „Blockado“ hat entschieden, sich am 28. März den Neonazis aktiv in den Weg zu stellen. Dabei soll versucht werden, den Naziaufmarsch zu blockieren. Auch diese Aktionsform ist wichtig, um den Neonazis nicht das Gefühl zu geben, dass sie störungsfrei ihre Propaganda verbreiten können. Weiterlesen

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Hammer Klüngel: LOTTA zu den Vorgängen um eine Fachstelle für „Deradikalisierung“ in Hamm

Bereits zu ihrer Zeit als Leiterin der Opferberatungsstelle Backup fiel Claudia Luzar, Sozialwissenschaftlerin und gerne zitiert „Expertin“ in Sachen Extremismus, durch zweifelhafte offene Briefe und fehlende Abgrenzung von Opferbetreuung und Täterarbeit auf. Nach ihrem Abgang aus Dortmund hat sie nun offenbar eine neue Beschäftigung in Hamm gefunden, wo sie eine neues Projekt für „Trainings- und Beratungsmethoden zur Deradikalisierung und Ausstiegshilfe“ leiten soll.

Die Kritik am Zustandekommen dieser Stelle durch die örtlichen Antifaschist_innen und Politiker der Opposition beschreibt die Lotta in ihrer aktuellen Ausgabe: Weiterlesen

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Antifacafe: Revolution in Rojava?

Im letzten Herbst waren wir auf der Straße, um unsere Solidarität mit dem Kampf der Kurd_innen in Rojava zu verdeutlichen. Der Fokus lag vor allem auf dem dramatischen Kampf um die Grenzstadt Kobane, die von der Terrororganisation ISIS angegriffen wurde. Mit etwas Abstand und nach dem Sieg der YPG/YPJ in Kobane nimmt sich das Antifacafe am Montag Zeit, die Situation in den Syrischen Kurdengebieten näher zu betrachten:

Farben des Widerstands23. März 2015 | 19:00 | Nordpol

Als der Aufstand und kurze Zeit später der mörderische Krieg in Syrien begann, entschieden sich die Kurd_innen für einen Dritten Weg. Im Norden Syriens bzw. in Westkurdistan (Rojava) bauten sie erst in allen Orten Rätestrukturen und Selbstverteidigungskräfte auf. Als der Krieg sie erreichte, befreiten sie ab 2012 ihre Regionen von den Truppen Assads. Genauso halten sie Distanz zur islamistisch-nationalistischen Opposition.Mehr lesen:

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Witten: Alternativen Wissenskongress verhindern

AntifalogoIn Witten soll am kommenden Sonntag eine Veranstaltung unter dem Titel „Alternativer Wissenskongress“ stattfinden, bei der sich Gestalten aus der Szene der Verschwörungstheoretiker mit Neonazis und den Rechtspopulisten von der AfD austauschen wollen. Antifaschist_innen aus Witten rufen dazu, diesen Kongress zu verhindern!

Wir finden, da kann mensch schon mal früh aufstehen und treffen uns deshalb um 7:45 Uhr am Nordausgang des Hauptbahnhofs zur gemeinsamen Fahrt nach Witten.

Wir empfehlen euch die Lektüre des Aufrufs des Wittener Bündisses, der einen guten Überblick über die Organistor_innen, die Referenten und die dort vertretene Ideologie gibt.

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10 Jahre sind eine Frage der Perspektive – Aufruf zur Demo gegen Rechte Gewalt am 28.03.

HochtranspaAufruf der Autonomen Antifa 170 zur Demonstration „10 Years Later“ am 28.03. Infos zur Demo findet ihr unter dortmund.blogsport.de

Am 04. April 2006 wurde Mehmet Kubaşık in seinem Kiosk an der Mallinckrodtstraße in Dortmund ermordet. Die Schüsse auf ihn waren Teil einer Mordserie, die über mehrere Jahre 9 Opfer zählte, und, wie wir heute wissen, von Neonazis verübt wurde, die sich selber „Nationalsozialistische Untergrund“ nannten.

Die Ermittlungsbehörden erkannten den Hintergrund des Mordes nicht, schlossen einen Zusammenhang mit der Dortmunder Naziszene gar aus. Stattdessen ermittelten sie im Umfeld der Opfer und verdächtigten sie der Verstrickung in kriminelle Machenschaften.

Dabei gab es Grund genug, eine Beteiligung von Neonazis zu vermuten. In den 6 Jahren vor der Tat hatte es in Dortmund bereits 4 Morde durch Neonazis gegeben. Gut ein Jahr vor der Tat war der Punker Thomas „Schmuddel“ Schulz in der U-Bahn Haltestelle Kampstraße erstochen worden.

Wir wollen anlässlich der Demonstration zum 10. Jahrestag des Mordes an Schmuddel auch Mehmet Kubaşık gedenken. Wir nehmen die Jahrestage der beiden Morde zum Anlass, gegen Rechte Gewalt zu demonstrieren und allen Opfern der Neonazis – 184 seit dem Jahr 1990 – zu gedenken. Weiterlesen

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Sonntag: Kundgebung gegen rassistische Polizeigewalt

Anlässlich des internationalen Tag gegen Polizeigewalt ruft die Gruppe „Refugees Welcome Dortmund“ zu einer Kundgebung am 15.03. um 15 Uhr, Freiherr-vom-Stein Platz auf:

Kundgebung_rass_PolizeigewaltDer 15. März ist der internationale Tag der Polizeibrutalität. Aus diesem Grund ruft “Refugees Welcome Dortmund” zu einer Kundgebung auf. Denn auch in Dortmund werden immer wieder Menschen mit vermeintlich „nicht-deutschem“ Aussehen Opfer von rassistischer Gewalt durch die Polizei. Gemeinsam wollen wir öffentlich machen, dass rassistische Gewalt in der Polizeiarbeit existiert, wir wollen sie kritisieren und unsere Solidarität mit den Betroffenen ausdrücken. Wir wollen unsere Stimme für eine gerechtere Gesellschaft erheben, in der Menschen ohne Angst vor einer Polizei leben können.

zur Homepage der Gruppe: refugeeswelcomedo.noblogs.org

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Aktuelle Infos: Anreise nach Frankfurt und Infovortrag

m18-homeMitte März wird in Frankfurt die neue Zentrale der Europäischen Zentralbank (EZB) eröffnet. Zusammen mit vielen anderen Gruppen rufen wir im M18-Bündnis dazu auf, diese Feier mit Blockaden und Aktionen zu stören.

Zur Anreise aus Dortmund wird es am 17.03. einen Zugtreffpunkt geben. Kommt um 17:00 Uhr zum Hauptbahnhof (vor Cinestar). Seid rechtzeitig dort, damit wir gemeinsam Tickets kaufen können. Eine Fahrt mit dem Quer-Durchs-Land-Ticket nach Frankfurt kostet ca 15-20€.

Am heutigen 11. März findet eine Infoveranstaltung zu den Protesten in Frankfurt statt. Ein Mensch aus dem Bündnis wird über die geplanten Aktionen berichten und über die Hintergründe des Widerstands gegen dieses Symbol der europäischen Krisenpolitik. Außerdem erhaltet ihr dort auch Informationen zur gemeinsamen Anreise. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 im Nordpol.

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Refugees Welcome in Derne – Nein zur Nazikundgebung!

solidaritätAm kommenden Montag wollen die Dortmunder Nazis um die Partei „Die Rechte“ gegen Unterkünfte für Geflüchtete hetzen. Das werden wir nicht zulassen! Ab 18:30 findet deshalb an der Niesterfeldstraße Ecke Plümers Ort eine Gegenkundgebung statt.

Wir treffen uns um 18:00 am Dortmunder Hauptbahnhof (Nordausgang, vor Cinestar) zur gemeinsamen Anreise nach Derne.

Zeigen wir den Nazis, dass sie auch in Derne nicht willkommen sind!

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