Gemeinsame Anreise zu den Protesten in Düsseldorf am 06.12.2020

Keinen Meter weiter!

Anreise zu den Aktionen gegen die „Querdenken“-Demo in Düsseldorf am 6. Dezember, 10:45 Uhr, Dortmund HBF Nordausgang.

Abstand halten, Maske tragen, Querdenker:innen stoppen!

Rund um die Proteste gegen die Maßnahmen zum Schutz vor der globalen Pandemie hat sich eine Gemengelage aus Verschwörungspropagandist:innen, Antisemit:innen, Esoteriker:innen und anderen reaktionären Gestalten zusammengefunden. Seit Monaten gehen diese auf die Straße, schlagen Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz ihrer selbst und anderer in den Wind und überbieten sich in einem Wettbewerb der Widerlichkeit. Kein Vergleich zu absurd, keine Behauptung zu niederträchtig, als dass sie in dieser Bewegung nicht ein Sprachrohr fände.

Während Antifaschist:innen schon seit dem Frühjahr vor der Allianz von Verschwörungsfans, Esoteriker:innen und Neonazis warnen, ist die öffentliche Meinung insbesondere nach den eskalierten Demonstrationen in Berlin und Leipzig aufgeschreckt. Dort hat sich wieder einmal gezeigt hat, dass rechte Sammlungsbewegungen eine handfeste Gefahr für die Sicherheit all jener sind, gegen die sich ihre Propaganda und Hetze richtet.

Am 6.12.2020 wollen die Querdenker:innen und ihre Schlägertruppen in Düsseldorf auflaufen. Wie schon bei den vergangenen Demos dort werden die Verschwörungspropagandist:innen von Neonazis und anderen Rechten unterstützt – angekündigt haben sich unter anderem Akteure aus dem Spektrum des rechten Hooliganismus, bekannt unter dem Label „HoGeSa“. Die Organisator:innen der Verschwörungsdemos haben schon in der Vergangenheit bewiesen, dass sie nicht beabsichtigen, sich von diesen Mitstreiter:innen abzugrenzen.

Wir rufen dazu auf, die Antifaschist:innen aus Düsseldorf in ihrem Widerstand gegen den rechten Aufmarsch zu unterstützen. Reist gemeinsam mit uns nach Düsseldorf. Achtet gemeinsam auf die notwendigen Schutzmaßnahmen. Keinen Meter weiter!

Es ist gut und wichtig, dass während einer Pandemie weiter politische Versammlungen stattfinden. Im Kampf gegen rechte Bewegungen können wir uns nicht auf Staat und Polizei verlassen. Es liegt in unser aller Verantwortung, uns und andere dabei so gut wie möglich vor einer Infektion zu schützen.

  • Bildet kleine Anreisegruppen. Maximal 5 Leute aus maximal 2 Haushalten sollten der Richtwert sein.
  • Tragt Masken. Standards wie FFP2 (ohne Ausatemventil!) sind ideal, Stoff- oder Einmalmasken ebenfalls gut. Ein hauchdünner Schlauchschal ist ein Alibi und kein effektiver Schutz für euch und andere.
  • Haltet Abstände ein. Wo immer das möglich ist, solltet ihr 1,5m Abstand zu den Menschen um euch herum halten. Nehmt euch für die Proteste den Raum, den es dafür braucht.
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