Unter dem Motto „Kein Schlussstrich“ fanden anlässlich der Urteilsverkündung im Prozess gegen die Terroristen des sog. „Nationalsozialistischen Untergrunds“ in München am heutigen Mittwoch Demonstrationen in 13 Städten statt. Die Demonstrant_innen bekräftigten die Forderungen der Angehörigen und Betroffenen nach vollständiger Aufklärung der Morde und Sprengstoffanschläge. Bundesweit waren über 10000 Menschen auf der Straße, davon 6000 bei der zentralen Demo in München.
In Dortmund begann die Demonstration an der Reinoldikirche mit der Aufführung eines Ausszugs aus den NSU-Monologen. In dem Theaterstück kommen die Betroffenen und die Angehörigen der Opfer zu Wort, in diesem Ausschnitt Elif Kubaşık, die von ihrem ermordeten Mann Mehmet berichtet. „Es ist notwendig, die Perspektive der Opfer und Angehörigen zu stärken“, stellt Thorsten Neumann, Pressesprecher des Bündnisses „Kein Schlussstrich Dortmund“ klar. Weiterlesen