– Alle guten Dinge sind drei – Gemeinsam gegen Nazi-Hools und Rassist*innen

151605In den nächsten Monaten finden in mehreren Städten Mobilisierungen gegen die Hooligans von „HoGeSa“ statt. Zusammen mit anderen Gruppen aus NRW rufen wir dazu auf, die Aufmärsche in Köln und Hamburg zu verhindern und in Wuppertal solidarisch mit dem Betroffenen des HoGeSa-Mordversuchs am AZ zu demonstrieren.

– Alle guten Dinge sind drei – Gemeinsam gegen Nazi-Hools und Rassist*innen

Seit den Ausschreitungen der kruden Mischung von mehreren tausend Nazihooligans, organisierten Neonazis aus Parteien und Kameradschaftsszene und rechtsoffenen Schlägern im Oktober 2014 in Köln ist das Label „Hooligans gegen Salafisten“ kurz „HoGeSa“ bundesweit bekannt. Noch vor PEGIDA war dies der erste größere Ausdruck eines immer offener nach Außen getragenen Rassismus in der breiten Gesellschaft. Dem großen Aufmarsch in Köln folgten verschiedene kleinere und größere Aktionen unter dem Label „HoGeSa“, aber auch breite Beteiligungen an den rassistischen PEGIDA-Demonstrationen in ganz Deutschland. Nach einigen Streitigkeiten innerhalb der rassistischen Hool-Szene, unter anderem über die Vermarktungsrechte von HoGeSa-Merchandise, kam es zu einer Spaltung. Teile der Nazi-Hools treten nun als „Gemeinsam Stark Deutschland“ auf. Die extreme Steigerung der Anschläge auf (geplante) Flüchtlingsunterkünfte, die letzte Woche mit den pogromartigen Angriffen in Heidenau eine neue Dimension erreichte, muss im Zusammenhang einer offensiv auftretenden Mischszene aus Neonazis, rechten Schlägern und Nazi-Hools gesehen werden. Diese besonders aggressive Ausformung des deutschen Rassismus wollen wir gemeinsam in seine Schranken verweisen.

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Gegen Rassisten und Nazihools – Am Freitag nach Oer-Erkenschwick

OE_28_08_2015Update:  Die Demostration der rechten Hools und Neonazis wurde heute überraschend abgesagt – gut so. Das Bündnis gegen Rechts bleibt trotzdem bei seinem Aufruf um sich solidarisch mit den Geflüchteten in Oer-Erkenschwick zu zeigen und vor Ort zu sein, falls doch Neonazis auftauchen.

Wir halten an unserem Treffpunkt um 17:45 fest. Kommt mit uns nach Oer-Erkenschwick. Wir werden die Antifaschist_innen vor Ort unterstützen und deutlich machen, dass wir Hetze gegen Geflüchtete nirgendwo dulden.

Ursprünlicher Artikel: Für Freitag, den 28.08.2015, rufen rechte Hooligans von HoGeSa und „Gemeinsam sind wir stark“ zusammen mit den Nazis von „Die Rechte“ zu einer Demonstration in Oer-Erkenschwick auf. Sie wollen eine Auseinandersetzung vor einer Kneipe, bei der ein Mensch mit einem Messer verletzt wurde, zum Anlass nehmen für ihre rassistische Hetze. Weiterlesen

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24.8.2015: Demo wegen Heidenau in Köln

Der Antifa AK Köln und die Antifaschistische Initiative Köln organisieren eine Demo wegen Heidenau für alle, die nicht hinfahren können und in NRW etwas dazu machen wollen. Unten anbei der Aufruf. Alle hin da!

Banner_Heidenau-Demo-Koeln

 

Solidarität mit allen Geflüchteten

Deutschland halt’s Maul

#Heidenau nicht unkommentiert lassen! Alle hin da! Wer es nicht schafft zur antirassistischen Demo!

Solidarität mit allen Geflüchteten – Deutschland halt‘s Maul

In den letzten drei Tagen eskalierte ein losgelassener Rassist_innen-Mob in der deutschen Kleinstadt Heidenau (bei Dresden). Nahezu ungestört von der Polizei, versuchten sie Geflüchtete, die in einem leerstehenden Baumarkt untergebracht wurden, zu bedrohen und angreifen. Einzig die zum Schutz der Geflüchten angereisten, antifaschistischen Aktivist_innen waren mit einer kleinen Gruppe bereit sich den Menschenfeinden entgegenzustellen.

23 Jahre nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen sorgen sich nun wieder deutsche Politiker_innen um das Ansehen dieses Landes. Allein die Sorge um den Ruf Deutschlands in dieser Situation ist Ausdruck der rassistischen Zustände, die als Ängste dargestellt werden. Das Problem sind nicht die „Ängste“ der Deutschen, das Problem sind nicht die geflüchteten Menschen, die einen unfassbar beschwerlichen Weg hinter sich bringen müssen um die Mauern der Festung Europa zu überwinden, das Problem sind die rassistischen Zustände.

Deutsche Zustände 2015

Während tagtäglich geflüchtete Menschen in Deutschland von der Polizei schikaniert, kontrolliert und angegriffen werden, sich das deutsche Gesetz repressiv auf das Leben von geflüchteten Menschen auswirkt, sind auch die „besorgten Bürger_innen“ nicht untätig. Dies beschränkt sich nicht nur auf die ostdeutsche Provinz. So wurde beispielsweise das Dach einer Geflüchtetenunterkunft in Köln-Porz so beschädigt, dass die Unterbringung von Menschen zeitweise unmöglich gemacht wurde.

Was sind das für Menschen, die jede Kürzung von Sozialleistungen, jeden Kriegseinsatz und jede Verschlechterung der Arbeitsverhältnisse ohne Murren hinnehmen und den geflüchteten Menschen nicht mal eine menschenunwürdige Unterbringung in einer Massenunterkunft gönnen?
Was sind das für Menschen, die die staatliche Argumentation von berechtigter und unberechtigter Flucht ohne einen Funken Empathie und mit Überzeugung tragen?

Diese Ängste sind Rassismus

Der Kampf gegen diese Zustände findet auf mehreren Ebenen statt. Es ist notwendig, den rassistischen Normalzustand anzugreifen. Wenn Nazis und Rassist_innen geflüchtete Menschen und Unterkünfte attackieren, kommt das nicht von Ungefähr. Die Auseinandersetzung mit rassistischen Initiativen, Überzeugungen und Menschen muss an jedem Ort geführt werden. Dabei ist es unumgänglich, die geflüchteten Menschen nicht allein zu lassen.

Solidarität muss praktisch werden:
Rassist_innen entgegentreten
Solidarität mit allen Geflüchteten

Antirassistische Demonstration | Montag, 24.08.2015 | 18 Uhr | Rudolfplatz

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Nazi-Heulkundgebung wegen drei Jahren NWDO-Verbot

transpiNun heulen sie doch noch herum: Am 23. August 2015 soll es anläßlich des NWDO-Verbots vor drei Jahren eine Nazikundgebung geben. Die Nazis sind spät dran: Da die Ankündigung einer solchen Veranstaltung auf sich warten ließ, wurde schon gemutmaßt, es werde dieses Jahr nichts dazu geben. Im vergangenen Jahr fand am Jahrestag des NWDO-Verbots die Ersatzdemo für den üblichen Septemberaufmarsch zum sogenannten “Nationalen Antikriegstag” statt. Dieses Jahr gibt es keinen Septemberaufmarsch – und es ist davon auszugehen, dass auch die Kundgebung gegen das NWDO-Verbot im Vergleich zu den früheren Events ein Witz wird. Hier die Daten zur Kundgebung:

23. August 2015, 14.00, Katharinentreppen
Veranstalter: Die Rechte Dortmund

Wir stellen uns wie immer den Nazis entgegen! Achtet auf Ankündigungen!

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Antifacafe am Donnerstag

Am Donnerstag öffnet das Antifcafe im Nordpol statt. Thema ist dieses mal der kommende dritte Jahrestag des Verbots des NWDO:

Flyer IDD A6 1 Entwurf front final13. August 2015 | 20:00 | Nordpol

Am 23. August führte die Polizei in NRW einen Rundumschlag gegen die rechte Szene durch. Drei Gruppierungen, der Nationale Widerstand Dortmund, die Kameradschaft Aachener Land und die Kameradschaft Hamm wurden verboten und bei weit über 100 Hausdurchsuchungen im ganzen Bundesland beschlagnahmten die Einsatzkräfte Vereinsvermögen, Waffen und Propagandamaterial.

Seit Jahren kritisieren Antifaschistische Gruppen, dass seitdem den Nazis mehr und mehr Raum gelassen wird. Der Wiederaufbau ihrer Strukturen ist abgeschlossen, die Kader der verbotenen Kameradschaft NWDO haben sich in der Partei die Rechte organisiert und sind aktiver denn je.

Der Vortrag zeichnet drei Jahre Entwicklung des Nationalen Widerstand Dortmund nach dem Verbot nach und gibt einen Überblick über die aktuellen Aktionsfelder der Dortmunder Neonazis.

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Auf die Straße für Rojava – Samstag in Köln

antifa_enternasyonalSeit dem Kampf um die Grenzstadt Kobane schauen viele Menschen auch in der deutschen Linken auf Rojava, die kurdischen Gebiete im Bürgerkriegsland Syrien. Weit über die Kurdische Bewegung hinaus erklären linke und linksradikale Solidarität mit dem Kampf der Kurden, die mitten in den Kriegswirren Syriens das Projekt einer säkulären und antipatriachalen Basisdemokratie gegen die Islamisten von ISIS und AKP genauso behaupten wie gegen das bröckelnde Syrische Regime. Nach dem Anschlag von Suruc, bei dem über 30 Junge Menschen starben, die in Kobane Hilfe zum Wiederaufbau leisten wollten, hat sich die Situation der Kurden massiv verschärft. Statt endlich gegen Islamistischen Terror vorzugehen, nutzt die türkische Regierung unter Erdogan den Anschlag, um einen Bürgerkrieg vom Zaun zu brechen. Hunderte kurdische und türkische Linke wurden Verhaftet, der Friedensprozess mit der PKK aufgekündigt. Für den 8. August rufen kurdische Gruppen zu einer Demonstration in Köln auf. Beginn ist um 12:00 auf dem Ebertplatz.

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OXI Spardiktat, OXI Kapitalismus! Schönes Leben statt Austerität!

stueckscheisseGriechenland wird von der EU unter deutscher Führung erpresst.
Schluss mit der Sparpolitik!

Demonstration am Mittwoch, den 15.07.2015, 19.30 Reinoldikirche
Wednesday, 15 July 2015, 19.30: EVERY CENTRAL SQUARE WORLDWIDE!

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Save the date – Naziaufmarsch am 4. Juni 2016 verhindern

nottdz_A3Am 04. Juni 2016 soll Dortmund einmal mehr zum Aufmarschort der bundesweiten rechten Szene werden. Mit dem Naziaufmarsch „Tag der deutschen Zukunft“ wollen  die Neonazis der Partei „Die Rechte“ ein rassistisches Event nach Dortmund holen, das in den letzten Jahren vor allem in Nord- und Ostdeutschland abgehalten wurde.

Wir werden mit anderen Antifaschist_innen, Gruppen und Bündnissen zusammen alles daran setzen, diesen Plan zu durchkreuzen. Merkt euch den Termin vor, achtet auf Ankündigungen und kommt nach Dortmund, um mit uns zu schaffen, was beim „Tag der deutschen Zukunft“ in Neuruppin dieses Jahr funktioniert hat: den Aufmarsch der Nazis zu verhindern!

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Essen: Antirassistische Demonstration am 30.06.

Am 30.06. wird in Essen eine antirassistische Demonstration unter dem Motto „European Homecare schließen! Grenzen öffnen!“ stattfinden. Auftakt ist um 17 Uhr am Essener Hauptbahnhof.

Wir organisieren mit der anarchistischen Gruppe Dortmund eine gemeinsame Zuganreise. Der Treffpunkt für Dortmund ist um 16 Uhr vor dem Cinestar (Nordausgang Hauptbahnhof.

Weitere Infos rund um den Tag und den Aufruf findet ihr unter http://noehc.noblogs.org/.

 

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Nazis vertreiben – Refugees bleiben

2015-06-15 Rueckzug NeonazisÜber 200 Menschen traten heute in der Dortmunder Innenstadt einer Kundgebung von Neonazis entgegen, bei der gegen Flüchtlinge, insbesondere gegen das Protestcamp am Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in der Huckarde, gehetzt wurde. Die Neonazis mussten den Kundgebungsort unter Polizeischutz verlassen.

Ab 19:00 hatten die Neonazis ihre Kundgebung angekündigt, die sich gegen ein Protestcamp aus Syrien geflüchteter Menschen richtete. Die Refugees sind Anfang letzter Woche vor das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in der Huckarder Straße gezogen, um eine zeitnahe Bearbeitung ihrer Asylanträge und Bleiberecht einzufordern – viele von ihnen warten darauf seit Monaten in überfüllten Sammelunterkünften. Weiterlesen

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