Infoveranstaltung zur Fahrt nach Frankfurt

banner-m18-200-120@2xMitte März wird in Frankfurt die neue Zentrale der Europäischen Zentralbank (EZB) eröffnet. Zusammen mit vielen anderen Gruppen rufen wir im M18-Bündnis dazu auf, diese Feier mit Blockaden und Aktionen zu stören.

Am 11. März findet eine Infoveranstaltung zu den Protesten in Frankfurt statt. Ein Mensch aus dem Bündnis wird über die geplanten Aktionen berichten und über die Hintergründe des Widerstands gegen dieses Symbol der europäischen Krisenpolitik. Ausserdem erhaltet ihr dort auch Informationen zur gemeinsamen Anreise.

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 im Nordpol.

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Widerstand im Herz des Europäischen Krisenregimes – Auf nach Frankfurt am 18. März

m18-homeAm 18. März eröffnet in Frankfurt am Main der neue Hauptsitz der Europäischen Zentralbank. Bei einem großen Festakt werden sich Regierungsvertreter_innen aus ganz Europa zu ihren bisherigen Krisenlösungen gratulieren und sich (und uns) auf die nächste Runde Austeritätspolitik einstimmen. Der Ausnahmezustand soll institutionalisiert werden.

Wie viele andere Menschen nehmen wir diese Feier der Herrschenden zum Anlass, in die Suppe zu spucken! In den nächsten Tagen erfahrt ihr hier Details zu Infoveranstaltungen, Anreise und Aktionen in Frankfurt. Bis dahin empfehlen wir euch die Homepages von

Blockupy und M18 für weitere Infos zu den Protesten.

Anarchistische Gruppe Dortmund und Autonome Antifa 170

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Gegen die Nazikungebung in Wickede

refugeeswelcomeDie Dortmunder Neonazis um die Partei „Die Rechte“, (ehem. Nationaler Widerstand Dortmund) wollen morgen ab 19:00 in Wickede eine „Mahnwache“ gegen eine geplante Unterkunft für Asylbewerber abhalten.

Es wird eine Gegenkundgebung geben, die um 18:30 am Wickeder Hellweg Ecke Eichwaldstraße beginnt. Für die Anreise aus der Innenstadt gibt es einen Treffpunkt um 18:00 an der U-Bahnhaltestelle Kampstraße.

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Kamen: Kommt zur Kundgebung gegen den AFD-Parteitag!

unitedNicht nur auf der Straße treiben die Rassist_innen ihr Unwesen – sie streben auch in die Parlamente. Eines der bedrohlichsten Projekten in Sachen rechter Hetze in Parteiform stellt aktuell die „Alternative für Deutschland“ (AFD) dar. Sie vertritt bereits in mehreren Landtagen dass, was die Sympathisant_innen von „Pegida“ zu tausenden auf der Straße verbreiten.

In Kamen soll am Wochenende der Landesparteitag der AFD stattfinden. Wir unterstützen den Aufruf der Antifa UNIted gegen die Veranstaltung der rechten Hetzer_innen. Kommt am Samstag nach Kamen. Beginn der Kundgebung ist um 10:00 auf dem Rathausplatz, direkt am Eingang zum Parteitag.

Ankündigung der Antifa UNited

Pressemitteilung der Antifa UNited

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Ein Vierteljahrzehnt Autonome Antifa 170

Flyer FrontAlles muss man selber machen. Demonstrationen, Veranstaltungen, Flugblätter, Plakate, Spontis, Antifaschistischen Selbstschutz, Pressearbeit, Bündnisse – und schon sind zweieinhalb Jahre vorbei.

Das wollen wir feiern! Zur großen Party anlässlich eines Vierteljahrzehnts Autonome Antifa 170 haben wir ein Hochkarätiges Programm aufgefahren:

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Solidarität gegen Abschiebung

Das Picknick entfällt, da die Abschiebung kurzfristig verschoben wurde.

Am vergangenen Donnerstag haben etwa 60 Menschen die Abschiebung eines Geflüchteten nach Italien verhindert. Für den 12. Februar ruft die Initiative „Abschiebestop Ruhr“ erneut zu einer Aktion auf – Die entsprechende Abschiebung wurde jetzt kurzfristig abgesagt. Weiterlesen

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Ein Zeichen gegen die Brandstifter

kundgebung1Über 200 Menschen haben heute in der Dortmunder Innenstadt ihre Solidarität mit den in Eving untergebrachten Geflüchteten bekundet. Unter dem Motto „Gegen die Brandstifter – Solidarität mit den Geflüchteten“ versammelten sie sich ab 18:00 in der Katharinenstraße, nachdem gestern Abend etwa 40 Neonazis mit Fackeln vor das Heim in Eving gezogen waren.

In Redebeiträgen auf Deutsch, Englisch und Französisch wurde zu Aktionen gegen die Neonazis aufgerufen, die seit Wochen gegen die Geflüchteten Hetzen. Kritik übten die Demonstrant_innen auch an der Polizei, die, entgegen ihrer Ankündigung, den Neonazis „auf den Füßen“ zu stehen, nicht verhindern konnte, dass diese mit Fackeln vor die Unterkunft zogen.

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Kundgebung: Gegen die Brandstifter – Solidarität mit den Geflüchteten

solidaritätKommt zur Kundgebung: Samstag, 7. Februar, 18 Uhr, Katharinentreppen, gegenüber dem Hauptbahnhof

+++Update 16:09+++

Der Ermittlungsausschuss für die heutige Kundgebung ist unter der Nummer 015164523208 ab 17:30 erreichbar (was ist ein Ermittlungsausschuss?).

Eine Handvoll Neonazis aus Dortmund hat heute erneut gegen eine Unterkunft für geflüchtete gehetzt, diesmal in Wuppertal. Den Bildern nach zu Urteilen eine eher traurige Veranstaltung.

Schon jetzt möchten wir uns bei den Kurd_innen bedanken, die gerade im Dortmunder Norden demonstrieren. Auf der Demo konnten wir einen kurzen Redebeitrag über die Vorkommnisse gestern halten und unsere Kundgebung ankündigen. Die Demo endet um 17:30 an den Katharinentreppen, so dass sich die Teilnehmer_innen unserer Kundgebung anschließen können.

Aufruf:
Gegen die Brandstifter – Solidarität mit den Geflüchteten

English version below.

In Eving sind am Freitagabend Neonazis mit brennenden Fackeln vor eine Unterkunft für Geflüchtete gezogen. Sie warfen mit Knallkörpern und skandierten Parolen gegen die Menschen, die dort nach einer Flucht vor Krieg und Not untergebracht sind.

Die Aktion beweist einmal mehr, dass Gewalt, Vertreibung und Vernichtung Kern der neonazistischen Politik sind. Sie versuchen, sich in eine historische Linie mit den Fackelmärschen der SA und dem deutschen Mob zu setzen, der in den 90er Jahren Unterkünfte für Geflüchtete und Häuser von migrantischen Familien anzündete. Weiterlesen

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Solidarität mit den Geflüchteten in Dortmund!

ref-31-1Demo | 31.01.2015 | HBF Dortmund

In Dortmund wird seit Monaten über Notunterkünfte für geflüchtete Menschen diskutiert. Neben vielen Menschen, die ihre Hilfe anbieten und Unterstützung organisieren, hat die Debatte auch ein widerliches Gemisch aus bürgerlichen und neonazistischen Menschen angezogen, die mit einem Strauß an rassistischen und nationalistischen Behauptungen Front gegen geflüchtete machen.

Während diese Diskussionen sich vor allem um die Befindlichkeiten von Leuten drehen, die sich fragen wo sie in Zukunft ihr Auto parken oder ob Refugees ihre Kinder fressen werden, haben sich die Menschen, die in den Brügmannhallen untergebracht sind, sich selber zu Wort gemeldet.

In einem Offenen Brief haben sie die Bedingungen in den beiden als Notunterkunft genutzten Sporthallen kritisiert und die Schließung der Einrichtung gefordert. Gleichzeitig überschlagen sich die Meldungen über die Zustände in den Hallen: Mehrmals seien Menschen wegen Streitigkeiten auf die Straße gesetzt worden. Menschen, die mit den Bewohner_innen über die Zustände diskutierten, wurden vom Sicherheitsdienst der Hallen verwiesen.

Zusammen mit der Gruppe Refugees Welcome Dortmund und vielen weiteren Gruppen rufen wir für Samstag, den 31. Januar zu einer Demonstration in Solidarität mit den Geflüchteten auf. Los geht’s um 12:30 am Hauptbahnhof.

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Wien: Für ein Ende der Gewalt!

facebook_header2Am 30. Jänner 2015 findet zum dritten Mal der Wiener Akademikerball in den repräsentativen Räumlichkeiten der Wiener Hofburg statt. Ort und Veranstalterin des Balls, die Wiener Landesgruppe der FPÖ, geben Auskunft darüber, wie gesellschaftsfähig Burschenschafter und ihre ideologischen Versatzstücke wie Antisemitismus, Sexismus, Männerbündelei, Homophobie und Rassismus in Österreich sind.

Das autonome und antifaschistische NOWKR-Bündnis lädt deshalb zum Tanz. Nach der üblen Repression im vergangenen Jahr, in deren Verlauf die Justiz an Josef, einem der Demonstranten gegen den Akademikerball 2014, ein Exempel statuierte, ist in Wien eine Debatte um Gewalt entbrannt. Nicht etwa weil erkannt wurde, dass es ein Unding ist, wenn die geistigen Erben der Nazis in der Hofburg tanzen. Nicht etwa, weil die Gewalt gegen Flüchtlinge, die auch in Österreich reihenweise abgeschoben wurde, endlich als rassistische Misshandlungen benannt werden. Schon gar nicht wegen des Ausschluss all jener, die wirtschaftlich nicht mithalten können, vom gesellschaftlichen Reichtum der Wiener Innenstadt. Nein, Thema sind kaputte Schaufensterscheiben und umgekippte Mülleimer.

Wir halten es mit dem NOWKR-Bündnis, das in seinem Aufruf richtig feststellt:

Wenn wir von Gewalt sprechen, dann meinen wir diese gewalttätigen Verhältnisse, und wenn wir ein Ende der Gewalt fordern, fordern wir ein Ende dieser Verhältnisse.

Auf nach Wien. Auf zum Tanz!

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