Antifacafe am Donnerstag

Am Donnerstag öffnet das Antifcafe im Nordpol statt. Thema ist dieses mal der kommende dritte Jahrestag des Verbots des NWDO:

Flyer IDD A6 1 Entwurf front final13. August 2015 | 20:00 | Nordpol

Am 23. August führte die Polizei in NRW einen Rundumschlag gegen die rechte Szene durch. Drei Gruppierungen, der Nationale Widerstand Dortmund, die Kameradschaft Aachener Land und die Kameradschaft Hamm wurden verboten und bei weit über 100 Hausdurchsuchungen im ganzen Bundesland beschlagnahmten die Einsatzkräfte Vereinsvermögen, Waffen und Propagandamaterial.

Seit Jahren kritisieren Antifaschistische Gruppen, dass seitdem den Nazis mehr und mehr Raum gelassen wird. Der Wiederaufbau ihrer Strukturen ist abgeschlossen, die Kader der verbotenen Kameradschaft NWDO haben sich in der Partei die Rechte organisiert und sind aktiver denn je.

Der Vortrag zeichnet drei Jahre Entwicklung des Nationalen Widerstand Dortmund nach dem Verbot nach und gibt einen Überblick über die aktuellen Aktionsfelder der Dortmunder Neonazis.

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Auf die Straße für Rojava – Samstag in Köln

antifa_enternasyonalSeit dem Kampf um die Grenzstadt Kobane schauen viele Menschen auch in der deutschen Linken auf Rojava, die kurdischen Gebiete im Bürgerkriegsland Syrien. Weit über die Kurdische Bewegung hinaus erklären linke und linksradikale Solidarität mit dem Kampf der Kurden, die mitten in den Kriegswirren Syriens das Projekt einer säkulären und antipatriachalen Basisdemokratie gegen die Islamisten von ISIS und AKP genauso behaupten wie gegen das bröckelnde Syrische Regime. Nach dem Anschlag von Suruc, bei dem über 30 Junge Menschen starben, die in Kobane Hilfe zum Wiederaufbau leisten wollten, hat sich die Situation der Kurden massiv verschärft. Statt endlich gegen Islamistischen Terror vorzugehen, nutzt die türkische Regierung unter Erdogan den Anschlag, um einen Bürgerkrieg vom Zaun zu brechen. Hunderte kurdische und türkische Linke wurden Verhaftet, der Friedensprozess mit der PKK aufgekündigt. Für den 8. August rufen kurdische Gruppen zu einer Demonstration in Köln auf. Beginn ist um 12:00 auf dem Ebertplatz.

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OXI Spardiktat, OXI Kapitalismus! Schönes Leben statt Austerität!

stueckscheisseGriechenland wird von der EU unter deutscher Führung erpresst.
Schluss mit der Sparpolitik!

Demonstration am Mittwoch, den 15.07.2015, 19.30 Reinoldikirche
Wednesday, 15 July 2015, 19.30: EVERY CENTRAL SQUARE WORLDWIDE!

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Save the date – Naziaufmarsch am 4. Juni 2016 verhindern

nottdz_A3Am 04. Juni 2016 soll Dortmund einmal mehr zum Aufmarschort der bundesweiten rechten Szene werden. Mit dem Naziaufmarsch „Tag der deutschen Zukunft“ wollen  die Neonazis der Partei „Die Rechte“ ein rassistisches Event nach Dortmund holen, das in den letzten Jahren vor allem in Nord- und Ostdeutschland abgehalten wurde.

Wir werden mit anderen Antifaschist_innen, Gruppen und Bündnissen zusammen alles daran setzen, diesen Plan zu durchkreuzen. Merkt euch den Termin vor, achtet auf Ankündigungen und kommt nach Dortmund, um mit uns zu schaffen, was beim „Tag der deutschen Zukunft“ in Neuruppin dieses Jahr funktioniert hat: den Aufmarsch der Nazis zu verhindern!

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Essen: Antirassistische Demonstration am 30.06.

Am 30.06. wird in Essen eine antirassistische Demonstration unter dem Motto „European Homecare schließen! Grenzen öffnen!“ stattfinden. Auftakt ist um 17 Uhr am Essener Hauptbahnhof.

Wir organisieren mit der anarchistischen Gruppe Dortmund eine gemeinsame Zuganreise. Der Treffpunkt für Dortmund ist um 16 Uhr vor dem Cinestar (Nordausgang Hauptbahnhof.

Weitere Infos rund um den Tag und den Aufruf findet ihr unter http://noehc.noblogs.org/.

 

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Nazis vertreiben – Refugees bleiben

2015-06-15 Rueckzug NeonazisÜber 200 Menschen traten heute in der Dortmunder Innenstadt einer Kundgebung von Neonazis entgegen, bei der gegen Flüchtlinge, insbesondere gegen das Protestcamp am Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in der Huckarde, gehetzt wurde. Die Neonazis mussten den Kundgebungsort unter Polizeischutz verlassen.

Ab 19:00 hatten die Neonazis ihre Kundgebung angekündigt, die sich gegen ein Protestcamp aus Syrien geflüchteter Menschen richtete. Die Refugees sind Anfang letzter Woche vor das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in der Huckarder Straße gezogen, um eine zeitnahe Bearbeitung ihrer Asylanträge und Bleiberecht einzufordern – viele von ihnen warten darauf seit Monaten in überfüllten Sammelunterkünften. Weiterlesen

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Wuppertal: Demonstration gegen Rassismus und rechte Gewalt

Am 11. April griffen Neonazis aus dem Spektrum des Hooligan-Netzwerks HoGeSa in Wuppertal einen Besucher des Autonomen Zentrum mit einem Messer an [1][2][3]und verletzten ihn schwer. Der Betroffene schwebte mehrere Wochen in Lebensgefahr.

Die Polizei nahm den Vorfall zum Anlass, das Komplette AZ Wuppertal zu durchsuchen, Türen einzutreten und Menschen, die erste Hilfe leisteten, als Tatverdächtige in Gewahrsam zu nehmen.

Mittlerweile gibt es zwei Tatverdächtige Neonazis, die Polizei will aber von einem rechten Mordversuch nichts wissen. Zeit also, Druck auf die verantwortlichen für den Skandalösen Polizeieinsatz auszuüben. Zeit, Druck auf Zeitungen auszuüben, die nur allzu bereit sind, die Falschdarstellungen der Polizei zu übernehmen. Zeit, gegen rechte Gewalt zusammenzustehen.

Kommt zur Demonstration gegen Rassismus und rechte Gewalt am 13. Juni 2014 in Wuppertal. Die Anarchistische Gruppe Dortmund organisiert eine gemeinsame Zuganreise, Treffpunkt ist um 10:50 HBF Dortmund Nordausgang, vor dem Cinestar.

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Antifacafe am Donnerstag: Syriza – Hoffnungsträger oder Illusion?

Am 14. Mai öffnet das Antifacafe im Nordpol zu seiner nächsten Veranstaltung. Eingeladen haben die Organisator_innen diesmal John Malmatinas, der über die Perspektive Linksradikaler Politik in Griechenland nach dem Wahlsieg von Syriza referiert.

Donnerstag, 14. Mai | 19:00 | Nordpol

Mit dem Wahlsieg von Syriza ist in Europa ein ideologischer Riss entstanden. Selten standen die Chancen für Kapitalismuskritik besser als gerade eben jetzt. Durch den Wahlsieg der neuen griechischen Regierung ist eine politische Alternative entstanden, anhand derer man auch hierzulande verdeutlichen könnte, dass es etwas Besseres gibt als das neoliberale Regime. Allein, dass überhaupt wieder in politischen Kategorien – und nicht in denen des politischen Sachzwangs – diskutiert werden kann, ist ein Fortschritt. Nutzen wir die Chance und vergrößern wir den Riss! Weiterlesen

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8. Mai – Tag der Befreiung

Am 8. Mai soll in Oberhausen eine Demo anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung vom Nationalsozialismus stattfinden. Diese soll um 20 Uhr am Friedensplatz in Oberhausen starten.

Wir rufen dazu auf, an der Demo teilzunehmen und den Tag gebührend zu feiern! Wir fahren gemeisam aus Dortmund nach Oberhausen. Falls ihr Interesse habt, euch uns anzuschließen, kommt um 18:45 zum Nordausgang des Hauptbahnhofs (vor dem Cinestar). Seid rechtzeitig dort, damit wir gemeinsam Tickets kaufen können.

Hier der Aufruf der Antifa Oberhausen.

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1. Mai – Kein Feiertag für Nazis – Alle um 15:00 zum Hauptbahnhof!

MegafonAm ersten Mai haben die Dortmunder Neonazis mehrere Demonstrationen im Ruhrgebiet angemeldet. Sie treffen sich an unter anderem am Dortmunder Hauptbahnhof, um von dort anzureisen. Was passieren kann, wenn sich Neonazis am Hauptbahnhof treffen, hat der 1. Mai 2009 gezeigt: Damals haben sich über Stunden immer mehr rechte gesammelt und schliesslich die Demonstration des DGB angegriffen, statt wie angekündigt zu eine Demonstration zu fahren.

Seit Jahren ist der 1. Mai, der traditionelle Feiertag der Arbeiter_innenbewegung, Datum für Naziaufmärsche. Dabei haben die Neonazis ihre ganz eigene Interpretation des Tages gefunden: Problematisch ist für sie nicht etwa, dass Menschen ausgebeutet werden, sie stört vor allem, dass diese Ausbeutung auch durch Nichtdeutsche stattfindet. Sie fabulieren vom „guten“ Kapital, dass sie mit deutschen Unternehmern identifizieren und vom „schlechten“ Kapital, dass ihnen als Projektion für ihre Antisemitische Hetze dient.

Ein anderer Sündenbock für die Neonazis sind geflüchtete aus den vielen Krisenregionen, die versuchen, in Deutschland und Europa Schutz zu finden. Diesen Menschen, die größte Gefahren auf sich nehmen, um die abgeschotteten Grenzen zu überwinden, machen die Neonazis für Sozialabbau und andere Widerlichkeiten verantwortlich, die im Namen der Wettbewerbsfähigkeit gegen die Bevölkerung durchgesetzt werden.

Wir setzen dieser Hetze unsere Solidarität mit den Ausgebeuteten und Verfolgten entgegen. Wir stellen uns gegen die Gewalt der Neonazis und den Rassismus der Bürger, die keine Geflüchteten in ihrem Stadtteil wollen. Wir werden am 1. Mai am Bahnhof sein, um den Nazis das Feld nicht zu überlassen.

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