Ein Vierteljahrzehnt Autonome Antifa 170

Flyer FrontAlles muss man selber machen. Demonstrationen, Veranstaltungen, Flugblätter, Plakate, Spontis, Antifaschistischen Selbstschutz, Pressearbeit, Bündnisse – und schon sind zweieinhalb Jahre vorbei.

Das wollen wir feiern! Zur großen Party anlässlich eines Vierteljahrzehnts Autonome Antifa 170 haben wir ein Hochkarätiges Programm aufgefahren:

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Solidarität gegen Abschiebung

Das Picknick entfällt, da die Abschiebung kurzfristig verschoben wurde.

Am vergangenen Donnerstag haben etwa 60 Menschen die Abschiebung eines Geflüchteten nach Italien verhindert. Für den 12. Februar ruft die Initiative „Abschiebestop Ruhr“ erneut zu einer Aktion auf – Die entsprechende Abschiebung wurde jetzt kurzfristig abgesagt. Weiterlesen

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Ein Zeichen gegen die Brandstifter

kundgebung1Über 200 Menschen haben heute in der Dortmunder Innenstadt ihre Solidarität mit den in Eving untergebrachten Geflüchteten bekundet. Unter dem Motto „Gegen die Brandstifter – Solidarität mit den Geflüchteten“ versammelten sie sich ab 18:00 in der Katharinenstraße, nachdem gestern Abend etwa 40 Neonazis mit Fackeln vor das Heim in Eving gezogen waren.

In Redebeiträgen auf Deutsch, Englisch und Französisch wurde zu Aktionen gegen die Neonazis aufgerufen, die seit Wochen gegen die Geflüchteten Hetzen. Kritik übten die Demonstrant_innen auch an der Polizei, die, entgegen ihrer Ankündigung, den Neonazis „auf den Füßen“ zu stehen, nicht verhindern konnte, dass diese mit Fackeln vor die Unterkunft zogen.

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Kundgebung: Gegen die Brandstifter – Solidarität mit den Geflüchteten

solidaritätKommt zur Kundgebung: Samstag, 7. Februar, 18 Uhr, Katharinentreppen, gegenüber dem Hauptbahnhof

+++Update 16:09+++

Der Ermittlungsausschuss für die heutige Kundgebung ist unter der Nummer 015164523208 ab 17:30 erreichbar (was ist ein Ermittlungsausschuss?).

Eine Handvoll Neonazis aus Dortmund hat heute erneut gegen eine Unterkunft für geflüchtete gehetzt, diesmal in Wuppertal. Den Bildern nach zu Urteilen eine eher traurige Veranstaltung.

Schon jetzt möchten wir uns bei den Kurd_innen bedanken, die gerade im Dortmunder Norden demonstrieren. Auf der Demo konnten wir einen kurzen Redebeitrag über die Vorkommnisse gestern halten und unsere Kundgebung ankündigen. Die Demo endet um 17:30 an den Katharinentreppen, so dass sich die Teilnehmer_innen unserer Kundgebung anschließen können.

Aufruf:
Gegen die Brandstifter – Solidarität mit den Geflüchteten

English version below.

In Eving sind am Freitagabend Neonazis mit brennenden Fackeln vor eine Unterkunft für Geflüchtete gezogen. Sie warfen mit Knallkörpern und skandierten Parolen gegen die Menschen, die dort nach einer Flucht vor Krieg und Not untergebracht sind.

Die Aktion beweist einmal mehr, dass Gewalt, Vertreibung und Vernichtung Kern der neonazistischen Politik sind. Sie versuchen, sich in eine historische Linie mit den Fackelmärschen der SA und dem deutschen Mob zu setzen, der in den 90er Jahren Unterkünfte für Geflüchtete und Häuser von migrantischen Familien anzündete. Weiterlesen

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Solidarität mit den Geflüchteten in Dortmund!

ref-31-1Demo | 31.01.2015 | HBF Dortmund

In Dortmund wird seit Monaten über Notunterkünfte für geflüchtete Menschen diskutiert. Neben vielen Menschen, die ihre Hilfe anbieten und Unterstützung organisieren, hat die Debatte auch ein widerliches Gemisch aus bürgerlichen und neonazistischen Menschen angezogen, die mit einem Strauß an rassistischen und nationalistischen Behauptungen Front gegen geflüchtete machen.

Während diese Diskussionen sich vor allem um die Befindlichkeiten von Leuten drehen, die sich fragen wo sie in Zukunft ihr Auto parken oder ob Refugees ihre Kinder fressen werden, haben sich die Menschen, die in den Brügmannhallen untergebracht sind, sich selber zu Wort gemeldet.

In einem Offenen Brief haben sie die Bedingungen in den beiden als Notunterkunft genutzten Sporthallen kritisiert und die Schließung der Einrichtung gefordert. Gleichzeitig überschlagen sich die Meldungen über die Zustände in den Hallen: Mehrmals seien Menschen wegen Streitigkeiten auf die Straße gesetzt worden. Menschen, die mit den Bewohner_innen über die Zustände diskutierten, wurden vom Sicherheitsdienst der Hallen verwiesen.

Zusammen mit der Gruppe Refugees Welcome Dortmund und vielen weiteren Gruppen rufen wir für Samstag, den 31. Januar zu einer Demonstration in Solidarität mit den Geflüchteten auf. Los geht’s um 12:30 am Hauptbahnhof.

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Wien: Für ein Ende der Gewalt!

facebook_header2Am 30. Jänner 2015 findet zum dritten Mal der Wiener Akademikerball in den repräsentativen Räumlichkeiten der Wiener Hofburg statt. Ort und Veranstalterin des Balls, die Wiener Landesgruppe der FPÖ, geben Auskunft darüber, wie gesellschaftsfähig Burschenschafter und ihre ideologischen Versatzstücke wie Antisemitismus, Sexismus, Männerbündelei, Homophobie und Rassismus in Österreich sind.

Das autonome und antifaschistische NOWKR-Bündnis lädt deshalb zum Tanz. Nach der üblen Repression im vergangenen Jahr, in deren Verlauf die Justiz an Josef, einem der Demonstranten gegen den Akademikerball 2014, ein Exempel statuierte, ist in Wien eine Debatte um Gewalt entbrannt. Nicht etwa weil erkannt wurde, dass es ein Unding ist, wenn die geistigen Erben der Nazis in der Hofburg tanzen. Nicht etwa, weil die Gewalt gegen Flüchtlinge, die auch in Österreich reihenweise abgeschoben wurde, endlich als rassistische Misshandlungen benannt werden. Schon gar nicht wegen des Ausschluss all jener, die wirtschaftlich nicht mithalten können, vom gesellschaftlichen Reichtum der Wiener Innenstadt. Nein, Thema sind kaputte Schaufensterscheiben und umgekippte Mülleimer.

Wir halten es mit dem NOWKR-Bündnis, das in seinem Aufruf richtig feststellt:

Wenn wir von Gewalt sprechen, dann meinen wir diese gewalttätigen Verhältnisse, und wenn wir ein Ende der Gewalt fordern, fordern wir ein Ende dieser Verhältnisse.

Auf nach Wien. Auf zum Tanz!

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Antifacafe am Montag: Stop G7 – Tragen wir den Protest auf den Gipfel

Das erste mal im neuen Jahr Antifacafe, zweite Veranstaltung in der Reihe Farben des Widerstands: Zu Gast sind am Montag im Nordpol Menschen aus München, die über die bevorstehenden Proteste gegen den G7-Gipfel berichten.

Farben des Widerstands26. Januar 2015 | 19:00 | Nordpol

Am 7. und 8. Juni 2015 trifft sich die „Gruppe der Sieben“ (G7) an einem abgelegenen, hochherrschaftlichen Ort in den bayerischen Alpen: Im Tagungshotel Schloss Elmau bei Garmisch-Patenkirchen wollen die Staats- und Regierungschef*innen Deutschlands, der USA, Japans, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Kanadas über Außen- und Kriegspolitik, Weltwirtschaft, Klima und „Entwicklung“ beratschlagen. Die Repräsentant*innen der reichsten und mächtigsten Staaten der Welt erheben den Anspruch, über die Geschicke der gesamten Welt zu entscheiden.

Vollständiger Ankündigungstext beim Antifa Cafe Dortmund

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Wohnungen für alle! Wir unterstützen die Geflüchteten aus den Brügmannhallen

refugeeswelcomeHeute, am 22. Januar, haben Bewohner*innen der Notunterkunft Brügmannhallen einen offenen Brief an Verantwortliche der Stadt Dortmund übergeben. Die Zustände in den Brügmannhallen werden als menschenunwürdig kritisiert, die Geflüchteten fordern die Schließung dieser Unterkunft und wollen ein Gespräch mit den Verantwortlichen. Wir erklären uns solidarisch mit den Menschen und unterstützen ihre Forderung. Wir sprechen uns gegen die menschenunwürdige Unterbringung in Sammelunterkünften aus, und prangern insbesondere die unzumutbaren Zustände in den Brügmannhallen an.

Eine Liste aller Unterstützer_innen findet ihr bei der Gruppe Refugees Welcome Dortmund

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Das jüdische Mahnmal in Dorstfeld – Rede des AMZDO auf der Demo am 16. Januar

demo1Wir stehen nun in der Nähe des jüdischen Mahnmals von Dorstfeld. Bei aller Aktualität des Antisemitismus, wegen der wir auf der Straße sind, sollte heute auch das Erinnern nicht in Vergessenheit geraten.

Seit 1989 steht an dieser Stelle ein Mahnmal des israelischen Architekten Israel Lanzman. Die dreidimensionale Raumskulptur besteht aus verschieden großen gelben Dreiecken aus Metall. Aus aus einer Betrachtungsperspektive fügen sich die Dreiecke zu einer Figur zusammen, die an den Davidstern erinnert. Wir wollen Euch kurz nahebringen, warum dieses Mahnmal hier steht: Weiterlesen

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Ein Kampf gegen jeden Antisemitismus – Rede der AA170 auf der Demo am 16. Januar

DemoAntisemitismus hat viele Gesichter, häufig versteckt er sich hinter Nebelkerzen und „Wird man ja wohl noch sagen dürfen“-Bullshit. Manchmal ist er aber auch überdeutlich zu sehen. Im direkten Umfeld des Wilhemlplatzes, auf dem wir gerade stehen, wohnen z.B. Gestalten, die aus ihrem Hass auf Jüdinnen und Juden keinen Hehl machen.

Wir reden hier von den Mitgliedern des sogenannten „Nationalen Widerstand Dortmund“, die als Partei „Die Rechte“ ihre verbotene Vereinigung weiterführen und deutlicher denn je hetzen. Ob auf der Straße oder im Rathaus – Antisemitismus ist ein Kernpunkt ihrer politischen Agenda. Weiterlesen

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