1. Mai 2017 – Keine Homezone für Nazis

Am 1. Mai wollen Neonazis der Partei “Die Rechte” durch Dortmunder Vororte marschieren. Am Kampftag der Arbeiter*innenbewegung wollen sie ihre völkische und rassistische Hetze auf die Straße tragen. Mit Antifaschistische Gruppen aus NRW rufen wir dazu auf, dem Aufmarsch der Neonazis entgegenzutreten.

Auf der Homepage dortmund.blogsport.de findet ihr den Aufruf und aktuelle Informationen zu den Aktionen gegen den Naziaufmarsch.

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Zwei spannende Vorträge und weinerliche Nazidemo am Donnerstag

Am Donnerstag finden in Dortmund gleich zwei spannende Vorträge statt. Neonazis wollen parallel dazu von der Innenstadt nach Dorstfeld marschieren. Nach den Vorträgen läutet das Antifacafe das verlängerte Wochenende mit Musik aus der Dose und Solicocktails für Betroffene von rechter Gewalt ein.  Weiterlesen

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Gemeinsame Anreise zu Aktionen gegen AfD-Bundesparteitag in Köln

Am 22. April 2017 möchte die AfD ihren Bundesparteitag in Köln abhalten. Als teil der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ rufen wir gemeinsam mit zahlreichen Antifagruppen aus NRW zu Aktionen gegen das Treffen der rassistischen Partei auf.

Ab dem frühen morgen wollen Antifaschist_innen aus Köln, NRW und dem gesamten Bundesgebiet die Zugänge zum Maritim Hotel, dem Tagungsort der AfD in der Kölner Innenstadt, blockieren. Das heißt für uns: Früh aufstehen! Zur gemeinsamen Anreise aus Dortmund treffen wir uns um 05:30 Uhr am Nordausgang des Hauptbahnhof (vor Cinestar).

Mehr Informationen zu den geplanten Aktionen und der Situation in Köln vor dem 22. April erhaltet ihr am Mittwoch beim Vortrag „Der Aufstieg der AfD als Konsequenz des Rechtsrucks“ am 5. April im Nordpol

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Vortrag: Der Aufstieg der AfD als Konsequenz des Rechtsrucks

Vortrag der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative„, Mittwoch, 05.04.2017, 19:00 Uhr, Nordpol

Der Rechtsruck ist in vollem Gange: Er vollzieht sich in der Stärkung rechter Parteien wie der AfD im Inneren. Die Partei versucht sich mit aller Macht in der Normalität zu etablieren, wobei der Bundesparteitag in Köln am 22.04.17 einen Höhepunkt darstellen soll. Aber auch die mörderische Abschottung der nationalen und europäischen Grenzen nach außen ist ein Ausdruck des Rechtsrucks. Die etablierten Parteien von CDU bis Grüne versuchen sich vor allem im Vorgang der Landtagswahlen in NRW im Mai 2017 und den Bundestagswahlen 2017 als liberaler Gegenentwurf zum völkischen Grossangriff zu inszenieren, doch auch bei Ihnen heißt es: Erwünscht ist in Deutschland nur, wer dem Standortkollektiv nutzt.

Wir werden in unserem Vortrag den Aufstieg der AfD und den gesellschaftlichen Rechtsruck analysieren und die Grundlagen liefern, dazu lohnt sich ein Blick in den Begriff des „Autoritären Charakter“. Des Weiteren wird die Strategie der etablierten Parteien und verschiedener demokratischer Institutionen unter dem Stichwort „Akzeptierende AfD-Arbeit“ kritisiert. Um das Bild abzurunden stellen wir eigene Ansätze zum wirkungsvollen Vorgehen gegen die AfD vor, was zum Beispiel die massenhaften Blockaden und die Großdemonstration am 22.04.2017 darstellen.  Als Teil der breiten Solidarität statt Hetze Kampagne bekommt ihr auch alle Infos zum Tag selber in Köln.

Nicht aus Dortmund? Hier ein Übersich über alle Termine der NIKA-Mobitour.

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12 Jahre danach: Gedenken an Thomas Schulz

Etwa 30 Menschen fanden sich heute um 19:00 Uhr in der Ubahnhaltestelle Kampstraße ein, um dem ermordeten Punker Thomas Schulz zu Gedenken. Neben Blumen, Kerzen und einer Gedenktafel wurde auch ein Lautsprecher angebracht um Reisende in direkter Nähe des Tatorts über den Mord vor 12 Jahren zu informieren. Weiterlesen

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Flyer, Blockaden und ein leerer Marktplatz – Protest gegen AfD-Tour im Kreis Unna

Schon morgens in Schwerte war die AfD nicht ungestört.

Für den 18.03.2017 hatte die AfD im Kreis Unna einen „politischen Großkampftag“ angekündigt. 5 Städte im Kreis sollten mit Infoständen besucht werden, um Wahlkampf für die Landtagswahl zu machen. Angekündigt wurden die Haltepunkte der AfD-Tour erst kurzfristig am Vortag.

Etwa 20 AfD-Mitglieder begannen die Tour um 09:00 in Schwerte. Mitgebracht hatten sie einen Fuhrpark, bestehend aus 3 mit Parteiwerbung bedruckten Smarts und einem umgestalteten Feuerwehr-LKW, den sie als „Eurowehr“ bezeichneten. Den LKW stellte der Baumdienst Wilke aus Selm zur Verfügung, die Firma des Dortmunder Kreisvorsitzenden der AfD, der in der Vergangenheit mehrfach mit Gewalttaten gegen Antifaschisten aufgefallen ist.

Sollte durch die kurzfristige Bekanntgabe der Stationen Protest vermieden werden, so ging dieser Plan ins Leere. Bereits in Schwerte sammelten sich Aktivist_innen der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ und andere antifaschistische Gegendemonstrant_innen, umstellten die AfD und verteilten Flugblätter. Die sichtlich überforderte Polizei versuchte mehrfach, das Verteilen zu unterbinden, konnte sich mit ihren Drohungen aber nicht durchsetzen. Weiterlesen

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Kurzfristige Aktionen von Neonazis und AfD am Samstag

Am Samstag, den 18.03.2017, wollen rechte Parteien in Dortmund und dem Kreis Unna Aktionen abhalten. Die Neonazis der Splitterpartei „Die Rechte“ haben eine Demonstration in Dortmund-Lütgendortmund angemeldet, die AfD kündigt eine Infostand-Tour durch den Kreis Unna an. Weiterlesen

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Turn Left. Smash Nationalism. Den AfD-Bundesparteitag in Köln verhindern!

Aktuelle Informationen:
NIKA NRW:  Homepage  | Facebook | Solidarität statt Hetze: Homepage | Twitter | Facebook

Am 22. und 23. April 2017 steht Köln ein Ereignis bevor, auf das es gut verzichten könnte: Der Bundesparteitag der AfD. Eingemietet hat sich die AfD im edlen Maritim-Hotel. Dieses kann in der parlamentarischen Stimme des Bündnisses von Mob und Elite nur eine Partei wie jede andere erkennen und rechtfertigt so sein Geschäft mit der AfD. Das Maritim—Hotel mag sich dafür zu schade sein, wir jedoch werden die AfD auf eine Art und Weise willkommen heißen, die ihr angemessener ist.

Der Austragungsort Köln ist nicht zufällig gewählt, denn die Domstadt ist spätestens seit den von der Mehrheitsgesellschaft rassistisch gedeuteten Übergriffen in der Silvesternacht 2015/16 zum beliebten Domizil für völkische Mobilisierungen geworden. Was die Loser von Pro NRW & CO. nicht geschafft haben, bietet die AfD nun mit ihrem rechten Gesamtpaket aus Rassismus, Sexismus und Nationalismus. Skandalnudel Frauke Petry und NS-Symphatisant Björn Höcke peitschen gemütlich von den Talk-Show-Couches dieses Landes aus die Gemüter auf, während Grüne bis CDU/CSU weiter Abschiebungen in die Kriegsherde dieser Welt organisieren.

Wer nicht möchte, dass der AfD ein ähnlicher Erfolg wie Donald Trump beschieden ist, sollte einen grundlegenden Fehler nicht machen: Es ist nicht MIT der AfD zu reden, sondern ÜBER sie. Die AfD zu bekämpfen heißt, ihr konsequent den Raum für ihre autoritäre Propaganda streitig zu machen. Die Legitimation und die zusätzliche Unterstützung, die die AfD erhält, wenn sie zu einer Partei wie jeder anderen wird, ist sehr wertvoll für sie. Zu dieser Legitimation ist der Landtagswahlkampf in NRW ein wichtiger Schritt.

Auch, oder gerade weil die Verhältnisse aktuell wenig Aussicht auf Besserung bergen, haben wir es uns zum Ziel gemacht die AfD-Party in Köln mit allen notwendigen Mitteln zu verhindern!

Am Samstag 22.4. morgens Blockaden und mehr rund um den geplanten Austragungsorf und am Nachmittag heraus zum NIKA-Block auf der antirassistischen Großdemonstration

Den kompletten Aufruf unseres Bündnis „Nationalismus ist keine Alternative“ findet ihr auf der Hompage.

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Kein Platz für Neonazis und AfD an der Uni – Podiumsdiskussion geht in Protest unter.

Die für den heutigen Abend geplante Podiumsdiskussion zum Wahljahr wurde nach Protesten von Studierenden abgebrochen. Ein Großteil der Zuschauer war nicht bereit, die Anwesenheit der AfD auf dem Podium und Neonazis im Zuschauerraum zu akzeptieren.

Bereits im Vorfeld war der Veranstalter, das Autonome Schwulenreferat (ASR), wegen der Einladung der AfD massiver Kritik ausgesetzt. Als Teil der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ haben wir genauso wie Studierende und (Lokal)Politiker die Ausladung des Vertreters der AfD gefordert. Insbesondere nachdem das Rektorat der TU Dortmund betonte, keinen Einfluss auf die Inhaltliche Gestaltung zu nehmen und das ASR sich inhaltlich zu einer Teilnahme der AfD bekannte. Weiterlesen

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Schwulenreferat hält trotz Kritik an AfD-Auftritt fest

Die geplante Teilnahme der Jugendorganisation der AfD, Junge Alternative(JA), an einer Podiumsdiskussion zum Wahljahr 2017 an der Uni Dortmund hat in den letzten Tagen für einiges Aufsehen gesorgt. Studierende und Antifaschist_innen kritisieren den Auftritt, die Univerwaltung dementierte eine Einmischung. Trotzdem hält das Autonome Schwulenreferat am Auftritt der AfD fest. Weiterlesen

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