Spontane Kundgebung nach Brandanschlag

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Transparent auf der Kundgebung an der Kreuzstraße Ecke Lindemannstraße

Etwa 80 Menschen kamen am Sonntagabend spontan im Kreuzviertel zusammen, um nach einem Brandanschlag am frühen Morgen ihre Solidarität mit den Bewohner_innen der Geflüchtetenunterkunft Kreuzstraße auszudrücken.

Kurz vor fünf am Sonntagmorgen hatten bisher unbekannte Täter_innen an einem Nachbargebäude ein Feuer gelegt und dabei offenbar Brandsätze verwendet. Am Gebäude, das zum Leibniz-Gymnasium gehört, entstand ein Sachschaden.  Weiterlesen

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Solidarität mit Geflüchteten – Gegen Brandstifter*innen und rechte Hetze

Brandanschlag_01.11.2015_KreuzstrKommt um 19:00 zur Kreuzung Kreuzstraße ecke Lindemannstraße.

Heute morgen haben bisher Unbekannte einen Brandanschlag an der Unterkunft für Asylsuchende in der Kreuzstraße verübt. Zwar betraf das Feuer ein danebenliegendes Schulgebäude, die Tatsache das ersten Informationen zufolge Brandbeschleuniger und Reste eines Molotov-Cocktails gefunden wurden, weist Parallelen zu den Brandstiftungen auf, die seit Monaten im ganzen Land stattfinden.

Wir rufen dazu auf, Solidarität mit den Betroffenen dieser Gewalt zu zeigen und ein Zeichen gegen diejenigen zu setzen, die mit ihrere Hetze in Sozialen Medien, bei Bürgerversammlungen oder auf Kundgebungen den Boden für die Brandanschläge bereiten.

Refugees Welcome!

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200 Menschen demonstrieren gegen rechte Gewalt

DemospitzeNach zwei Naziangriffen auf Migrant_innen am vergangenen Wochenende haben gut 200 Antifaschist_innen heute Abend im Dortmunder Stadtteil Eving gegen rechte Gewalt demonstriert. 

Die Demonstration führte über die Friesenstraße und das umliegende Viertel. Einer der rassistisch motivierten Überfälle vom vergangenen Wochenende hatte hier stattgefunden. Laut der Polizeimeldung hatten sechs polizeibekannte Neonazis vier Passanten nach ihrer Nationalität gefragt und waren dann mit Flaschen und einem Baseballschläger auf sie losgegangen. Auch ein Messer hatten die Angreifer dabei.  Weiterlesen

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Rechte Gewalt in Eving

fronttranspaAm letzten Wochenende gab es in Dortmund zwei Übergriffe durch Neonazis im Dortmunder Vorort Eving und der Innenstadt sowie zwei rechte Banner im Westfalenstadion. Mit diesem Artikel wollen wir die Situation in Eving beleuchten und einige der Akteure in der dortigen rechten Szene vorstellen.

Wie die Polizei berichtet, wurden am frühen Samstagmorgen drei Menschen Opfer eines Überfalls an der Reinoldikirche. Die Täter, die von der Polizei der rechten Szene zugeordnet werden, führten ein Messer und einen Teleskopschlagstock mit sich. Der Haupttäter soll ein 23-jähriger Nazi aus Datteln sein. Seine 19 und 20 Jahre alten Mittäter kommen aus Dortmund.

Einen weiteren Überfall gab es in der Nacht zum Sonntag im Stadtteil Eving. Hier hatte „Die Rechte“ am Nachmittag einen rassistischen Aufmarsch durchgeführt. Weiterlesen

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31.10. in Eving: Rechter Gewalt entgegentreten!

banner3110 2Am vergangenen Wochenende verübten Neonazis mindestens zwei rassistische Angriffe in Dortmund. In der Nacht zum Samstag schlugen die Rassisten in der Innenstadt zu, nachts darauf im nördlichen Stadtteil Eving, nachdem sie vorher dort aufmarschiert waren. Wir werden diese Angriffe nicht hinnehmen und rufen für den 31. Oktober zu einer Demonstration gegen rechte Gewalt in Eving auf.

Der Stadtteil steht seit Monaten im Fokus der Neonazis um die Partei “Die Rechte”. Immer wieder marschieren sie hier gegen Unterkünfte für Asylbewerber_innen auf. Im Februar zogen sie mit Fackeln und Böllern ausgerüstet vor eine der Unterkünfte und randalierten dort. Regelmäßig tauchen rechte Schmierereien und Aufkleber im Stadtteil auf – die Neonazis versuchen sich im Raumkampf. Weiterlesen

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Gegen Hogesa 2.0: Demonstration und Aktionen in Köln am 24./25.10.

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+++Update 21.10.: Anreisetreffpunkte für 24. und 25.10. +++
Zwischen Januar und August 2015 wurde nahezu täglich in der BRD ein Anschlag auf ein Flüchtlingsheim verübt. Die rassistische Bewegung „Pegida“ und die Neonazi-Hooligans von „HoGeSa“ haben den Grundstein für die größte Welle rassistischer Gewalt seit der „Wiedervereinigung“ gelegt. Ende Oktober 2015 will HoGeSa zurück nach Köln kommen. Wir rufen dazu auf, gemeinsam nach Köln zu fahren und den rechten Aufmarsch zu stoppen. Dabei beschränken wir uns nicht auf die Gegenaktionen, sondern gehen in die Offensive gegen den Rassismus in Gesellschaft und Staat. Die Verteidigung gegen den rechten Mob bedeutet den Angriff auf die Verhältnisse!

Im folgenden Findet ihr alle Informationen zur Dortmunder Mobilisierung nach Köln:

Ablauf des Wochenendes | Infos zur Anreise | Aufruf | Infoveranstaltung 08.10. Weiterlesen

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3. Oktober: Demo und Aktionen gegen Naziaufmarsch in Hamm

okt2015-sticker-a7Am 3. Oktober wollen in Hamm Neonazis aufmarschieren. Nicht zum ersten Mal – Bereits in den letzten Jahren haben die Neonazis um die Verbotene „Kameradschaft Hamm“ den Tag als Termin für ihren jährlichen Aufmarsch etabliert. Das antifaschistische Jugendbündnis „haekelclub590“ ruft zu einer Gegendemo um 12:00 am Hammer Hauptbahnhof auf.

Für die Anreise aus Dortmund empfehlen wir den Zug um 11:17 an Gleis 8

Die Neonazis nutzen den deutschen Nationalfeiertag, um gegen „Masseneinwanderung und Asylmissbrauch“ zu hetzen. Dem stellt die Gegendemo ihre Solidarität mit Geflüchteten entgegen. Wer Geflüchtete als Problem sieht, ist das Problem! Mehr zum Aufruf des Häkelclub: link

 

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Prozesseröffnung nach Nazi-Mordversuch: Demonstration in Wuppertal am 2.10.

plakat-webAm 11.04.2015 wurde ein Antifaschist mit türkischem Migrationshintergrund vor dem Autonomen Zentrum Wuppertal durch drei Neonazis aus dem HoGeSa-Spektrum mit zahlreichen Messerstichen und stumpfer Gewalt lebensgefährlich verletzt. Anlässlich der Prozesseröffnung gegen die Neonazis demonstrieren Antifaschist_innen am Freitag in Wuppertal.

Kommt um 18:00 zu den City-Arkaden am Wuppertaler HBF

Wir rufen angesichts der HOGESA-Aufmärsche in Hamburg und Köln gemeinsam mit andern Antifa-Gruppen aus NRW zu der Demo auf. Der Mordversuch ist eines der deutlichsten Beispiele für die Gefährlichkeit der neuen rechten Sammelbewegung „HOGESA“ und ihrer mittlerweile entstandenen Abspaltungen. Weiterlesen

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Heute Kundgebung: Grenzen auf!

stueckscheisseSeit Sonntag Abend hat die „Deutsche Willkommenskultur“ zumindest von offizieller Seite ihr Ende gefunden. An der Grenze zu Österreich marschiert Bundespolizei und eventuell bald auch Militär auf, um Geflüchtete zu vertreiben.

In Dortmund soll es morgen Abend eine Kundgebung geben, um gegen diese Politik und für eine Öffnung der Grenzen zu Demonstrieren. Wir schließen uns dem bei Indymedia veröffentlichten Aufruf an. Grenzen auf! Weiterlesen

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Nazikundgebung gegen Geflüchtete fernab vom Geschehen

SonnenplatzSeit Tagen werden in Dortmund Geflüchtete, die über Ungarn nach Deutschland eingereist sind, mit einer beeindruckenden Solidarität empfangen. Die Dortmunder Neonazis, die heute zum dritten Mal versucht haben, diesen Empfang zu stören, bekommen derweil kein Bein an den Boden. Ihre Kundgebung gegen die Ankunft der Geflüchteten mussten sie am Sonnenplatz abhalten – auf der anderen Seite der Innenstadt.

Bereits Sonntag morgen und am Montag hatten die Neonazis versucht, gegen Geflüchtete und ihre Unterstützer_innen vorzugehen, waren dabei aber grandios gescheitert. Während schon am Samstag Abend eine aufgebrachte Menge die Neonazis bedrängte und ihre geplante Inszenierung in der Bahnhofsvorhalle unterbanden, entwickelte sich der Montag zur Sternstunde antifaschistischer Mobilisierungen der letzten Jahre. Bis zu 1000 Nazigegner_innen schlossen den Kundgebungsplatz an der Kampstraße ein, vertrieben zwischenzeitlich den Lautsprecherwagen und übten derart großen Druck auf die Polizeikräfte aus, dass sich der Abzug des Lautsprecherwagenszum Spießrutenlauf entwickelte. Weiterlesen

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