1. Mai 2014: Naziaufmarsch Verhindern!

Am 1. Mai wollen in Dortmund Neonazis aufmarschieren. Mit ihrer Partei „Die Rechte“ haben die Kader des Verbotenen „Nationalen Widerstand Dortmund“ einen Weg gefunden, ihre Strukturen weiterzuführen; sie wollen bei der Kommunalwahl Ende Mai in den Stadtrat einziehen.

Wir rufen alle Gegner der Neonazis dazu auf, sich diesem Aufmarsch in den Weg zu stellen. Nur gemeinsam kann uns gelingen, was Innenministerium und Polizei seit jahren nicht schaffen: Den Naziaufmarsch Stoppen!

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Demo gegen Neonazis in der Nordstadt


Etwa 70 Menschen haben am Abend in der Dortmunder Nordstadt gegen Neonazis und rechte Gewalt demonstriert. Anlass war ein Überfall in der Gut-Heil-Straße mit vermutlich rassistischem Hintergrund.

Die Demonstration zog von der Münsterstraße zum Tatort des Überfalls in der Gut-Heil-Straße. Hier wurde gestern eine Frau überfallen zu Boden gestoßen und beleidigt. Die Täterbeschreibung lässt auf angehörige der rechten Szene schließen, auch der Tathergang – der Frau wurde unter anderem das Kopftuch heruntergerissen – deutet auf einen rassistischen Hintergrund.

Bei der Abschlusskundgebung am Nordmarkt wurde auf die Neonazis hingewiesen, die hier seit einiger Zeit versuchen, sich im öffentlichen Raum zu etablieren. Teil dieser Gruppe ist auch David Jungwirth, welcher am Nordmarkt wohnt und über den bereits im Sommer letzten Jahres die Anwohner_innen informiert wurden.

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Nazi-Überfall in der Nordstadt?

Am gestrigen Dienstag gab es auf der Gut-Heil-Straße einen Überfall, der vom Tathergang sehr nach einem Überfall von Neonazis auf eine Nordstadt-Bewohnerin aussieht. Einer Frau, die ein Kopftuch trug, wurde dieses weggerissen und außerdem das Handy geklaut. Die Täter warfen die Frau zu Boden und beleidigten sie.

Nach längerer Zeit wäre das der erste Überfall von Neonazis im Dortmunder Norden. Aber die Nazis zeigen schon länger Präsenz: Auf dem Nordmarkt treiben sich regelmäßig Neonazis herum und belästigen dort AnwohnerInnen und linke Jugendliche. Die Nazis versuchen sich am Nordmarkt einen Raum zu erobern, an dem es für MigrantInnen und andere Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen unmöglich sein soll, ungestört ihre Zeit zu verbringen. Die Nordmarkt-Nazis haben Kontakte zur Partei „Die Rechte“ in der sich die Mitglieder der im Sommer 2012 verbotenen Kameradschaft „Nationaler Widerstand Dortmund“ sammeln.

Wir werden es nicht hinnehmen, dass sich Nazis in der Nordstadt breit machen, Menschen verprügeln und rassistische Hetze verbreiten. Jeder Übergriff von Nazis, jeder Aufkleber und jeder dumme Spruch muss ernst genommen werden. Um den Überfall öffenltich zu thematisieren und auf die Neonazis am Nordmarkt hinzuweisen, findet heute um 18:00 Uhr eine Demonstration durch die Nordstadt statt. Treffpunkt ist Münsterstraße am Kirchplatz. Bekämpfen wir die Nazis gemeinsam, zeigen wir ihnen, dass es keinen Platz für sie in unserem Viertel gibt!

Nazis verjagen! Rassismus unmöglich machen!

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1. März: Love HipHop – Hate Nazis


Autonome Antifa 170 goes HipHop. Am 1. März präsentieren wir euch im Nordpol Waving the Guns aus Rostock. Die drei rostocker Riot Rapper stehen kurz vor der Veröffentlichung ihres Albums und beehren Dortmund schon zum zweiten Mal mit einem Konzert.

Hörprobe?
WTG – Persona Non Grata by wavingtheguns

Nach der Show gibt’s Auflegerei von DerRadius aus Dortmund, bekannt aus Funk, Fernsehen und der HipHop Lounge im Nordpol. Dazu empfehlen wir einen Cocktail.

Einlass ist ab 19:00, Kostenpunkt 3€ plus das was euch antifaschistische Arbeit im Naziloch Dortmund wert ist.

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Drei Tote nach Brandstiftung in Hamburger Flüchtlingsunterkunft

Update: Am Samstag findet neben der Trauerdemonstration in Hamburg auch eine Versammlung in Köln statt. Beginn ist um 14:00 Uhr am Rudolfplatz in Köln. Mehr Infos beim Antifa AK Köln.

Am Mittwoch den 5. Februar, starben eine Frau und ihre beiden Kinder, nachdem im Flur ihres Wohnauses in Hamburg Eimsbüttel Feuer gelegt wurde. Die Mutter und ihre beiden Söhne wollten durch das Treppenhaus fliehen und kamen durch den Brandrauch ums Leben. Die Polizei geht mittlerweile von Brandstiftung aus.

Der Fall in Hamburg reiht sich in eine Kette von Brandstiftungen an Häusern, die von Flüchtlingen oder Migrant_innen bewohnt wurden ein. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres brannte ein von Roma bewohntes Haus in Duisburg Hochheide. 42 Menschen mussten auf das Dach des Hauses flüchten. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Im Januar 2014 wurde in Germering an einer Unterkunft für Asylbewerber_innen ein Feuer gelgegt. Nur durch Zufall kam einer der Bewohner_innen in der Nacht nach Hause und bemerkte den Brand, die zehn Bewohner_innen konnten sich deshalb rechtzeitig ins Freie retten.

Das nun zum dritten Mal innerhalb eines halben Jahres ein Feuer in einem von Migrant_innen bewohnten Haus gelegt wird, sollte Anlass dazu sein, bei solchen Fälle, näher hinzuschauen. Bisher ist über die Täter_innen nichts bekannt. Die Vermutung, dass hier Rassist_innen die Hetze gegen Flüchtlinge aufgreifen und den Brandreden von Politikern nicht nur neonazistischer Parteien Folge leisten, liegt nahe.

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Wer lässt sich schon gern schlagen?

Update: Das Gericht hat die Düsseldorfer Antifaschistin heute informiert, dass das Verfahren ohne Auflagen eingestellt wurde, die öffentliche Thematisierung zeigt anscheinend Wirkung. Der Termin am 12.02. entfällt somit.

Wegen einer Stilblüte des deutschen Rechts steht eine Antifaschistin aus Düsseldorf am Mittwoch, den 12. Februar, in Dortmund vor Gericht. Ihr wird vorgeworfen, sich passiv Bewaffnet zu haben. Das scheint auf den ersten Blick merkwürdig und wird auf den Zweiten nicht einleuchtender.

Konkret wird der Genossin vorgeworfen, sie habe eine mit einem Gummizug versehene Plastikfolie mit sich geführt, die dazu bestimmt gewesen sei, sich vor dem Pfefferspray der Polizei zu schützen. Ein vernünftiges Anliegen, wer lässt sich schon gerne mit einem Kampfstoff einsprühen, der Hustenanfälle, Krampfhaftes schließen des Augenlids, Orientierungsverlust und weiteren gefährliche Dinge auslöst?

Genau dass erwartet die Staatsanwaltschaft von der Düsseldorfer Genossin und hat sie wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz angeklagt. Dieses Gesetz sieh nämlich vor, dass alle Gegenstände, die eine_n Demonstrant_in vor den Schlägen, Tritten und Kampfstoffen der Polizei schützen könnte, bei Androhung von Strafe zuhause zu lassen sind. Wer sie doch mitnimmt ist im Sprech der Behörden nicht etwa ein intelligenter Mensch der sich nicht gerne die Knochen brechen lässt, sondern ein passiv bewaffneter Straftäter.

Wir sehen dies anders und wünschen der Genossin alles gute für ihr Verfahren. Kommt am 12. Februar zum Amtsgericht Dortmund, 1. Etage, Sitzungssaal 1.151. Beginn ist um 11:00, doch auch frühes erscheinen lohnt. Im Vorfeld des Prozesses gibt das Bündnis Dortmund stellt sich quer eine Pressekonferenz vor dem Gericht.

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Heute beim Antifacafe: Stadtrundgang zu Edelweißpiraten in Dortmund

Von unseren Freunden beim Antifacafe – die jetzt auch einen eigenen Blog haben. Checkt antifacafedortmund.blogsport.eu

27.01.14, 18:30 Uhr, Nordpol

Edel­weiß­pi­ra­ten – so nann­ten sich in den drei­ßi­ger und vier­zi­ger Jah­ren Grup­pen von Ju­gend­li­chen, die gegen die Nazis stan­den und sich vor­wie­gend gegen die Hit­ler­ju­gend or­ga­ni­siert haben.
Sie or­ga­ni­sier­ten sich in Dort­mund, aber auch im Ruhr­ge­biet und im Ber­gi­schen Land und tru­gen häu­fig unter dem Hem­d­kra­gen das aus Horn ge­schnitz­te Edel­weiß. In Dort­mund nann­ten sich die Edel­weiß­pi­ra­ten „Lat­scher“. Viele ihrer Mit­glie­der haben Zwangs­ar­bei­tern ge­hol­fen, Flug­blät­ter ge­druckt und sie kom­po­nier­ten Lie­der gegen die Nazis.
Unser Rundgang startet am Nordpol und macht an Orten aus der Geschichte der “Latscher” Station. Wer schon vor dem Rundgang mehr zu den Dortmunder Edelweißpiraten erfahren möchte, findet im Wikpedia-Artikel zu Kurt Piehl Informationen.

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Antifacafe im Dezember

Das Antifacafe geht in die 2. Runde, diesmal direkt vor Weihnachten und nach der Neonazi-Kundgebung gegen ihre Feinde in der (Lokal)Politik. Wir zeigen uns erst solidarisch mit den Betroffenen des rechten Vorweihnachtsterrors und wärmen uns dann bei Glühwein, Punsch und Überraschungsfilm auf. Hier der Flyer der Organisator_innen:

Auch in diesem Monat, dem Dezember, wollen wir euch zu einem gemütlichen Abend im Nordpol einladen.

Neben heißen als auch kalten Getränken, wird es diese Mal wieder kleine Leckereien geben, während wir euch einen Überraschungsfilm zeigen!

Natürlich wollen wir dies auch als Informationsplattform nutzen und euch einen Anlaufpunkt bieten. Hier könnte ihr euch austauschen und gleichzeitig einen schönen Abend erleben.

Wir freuen uns!

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Gemeint sind wir alle! Keine Nazikundgebung am 23.12. in Dortmund! 14:30 Tewaagstraße Ecke Karl-Liebknecht-Straße!


Update: Beginn der Kundgebung gegen Nazis: Montag, 14.30 Uhr, Tewaagstraße Ecke Karl-Liebknecht-Straße, Dortmund

Am 23.12. wollen sich die Dortmunder Neonazis der Partei »Die Rechte« erneut als Wanderzirkus versuchen und dabei die Aktionsformen des verbotenen “NWDO” wieder aufgreifen: Einen Tag vor Heiligabend soll es “direkt vor die Haustür” gehen, um engagierte Politiker_innen in ihrem Wohnumfeld einzuschüchtern. Die Dortmunder Neonazi-Szene zeichnete sich schon immer durch ein aggressives Vorgehen gegen “politische” Gegner aus, was unter anderem zum Verbot des “NWDO” führte. Die Liste ist lang: Auf Häuserwände gesprühte Mordaufrufe, Angriffe auf Parteibüros und Vereinshäuser, Beschädigungen von Autos, verbale sowie körperliche Angriffe auf Antifaschist_innen aller Couleur, was unter anderem zur Vertreibung einer Familie aus Dortsfeld führte.

Folgende Stationen planen die Partei-Neonazis, die sie mit aller Wahrscheinlichkeit mit öffentlichen Verkehrsmittel erreichen wollen (S4 und U-Bahn 41 ): Dortmund-Lütgendortmund und Dortmund-Mitte. Es ist wichtig, dass wir als autonome Antifaschist_innen, den Protest gegen Kundgebungen der extremen Rechten unterstützen! Darum rufen wir Euch auf: Kommt am 23. zur Antifa-Kundgebung zur Tewaagstraße Ecke Karl-Liebknecht-Straße. Wir sind solidarisch mit der Betroffenen!

Gemeint sind wir alle – den antifaschistischen Selbstschutz organisieren!
Alle für eine – eine für Alle!

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Update zur Demo „Flora bleibt unverträglich“ am Samstag

Der 21. Dezember rückt näher und mit ihm die Demonstration für Die Rote Flora, die geräumten Bewohner_innen der Esso-Häuser und die Flüchtlinge der Gruppe Lampedusa in Hamburg. Bei „Flora bleibt Unverträglich“ findet ihr einen Übersichtsartikel zum Geschehen am Samstag. Wir freuen uns drauf und sehen euch auf der Straße!

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