Demonstration: Scheiß Nazis. Scheiß Heimat.

Antifaschistische Demo gegen Rechtsrock Konzert & Verkaufsveranstaltung der Nazis in Dorstfeld. Start: 12 Uhr Kampstraße (Ubahn).

Für den 01.08.2026 haben Neo-Nazis der Partei „Die Heimat“ ab 14 Uhr einen „großen Lagerverkauf“ in ihrem Parteibüro in der Thusneldastraße in Dorstfeld angekündigt. Als Publikumsmagnet soll die Rechtsrockband Oidoxie dienen, die ein Akustikkonzert spielen wird. Diese Veranstaltung ist Teil der Bemühungen Dortmunder Neonazis, ihre Strukturen zu reorganisieren. Wir werden ihnen dabei keine Ruhe lassen und rufen zu einer Gegendemonstration auf.

 

Liferstyle, Action und Netzwerken: Erlebniswelt Rechts

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Last Call: Demo Wochenende in und nach Dorstfeld

Bild von einem Transparent das auf dem Boden liegt, daneben eine Schale mit Pinseln. Auf dem Transparent steht "Scheiß Nazis. Scheiß Heimat.", dazu ein Antifalogo„Dorstfeld ist immer ein Besuch wert“ gilt in Dortmund schon lange als Motto. Daher geht es dieses Wochenende gleich zwei mal in den massiv bröckelnden selbsternannten Nazi-Kiez.

Heute (31.07.26) fand ein von den Grünen organsierter Rave auf dem Wilhelmplatz statt. Los gings um 18 Uhr. Es gab Dj’s, Drinks und Popcorn. Am Rande der Veranstaltung sind bereits einige Stadtbekannte Neonazis in Dorstfeld unterwegs gewesen. Aber auch überregional scheinen die Nazitreffen Publikum anzuziehen. So befindet sich Thorsten Heise, rechter Gewalttäter, NSU-Unterstützer und Zentrale Figur der bundesweiten Neonaziszene aktuell in Dortmund zu Gast bei seinen KameradInnen.

Am Samstag (01.08.) rufen wir zur antifaschistischen Demonstration nach Dorstfeld auf. „Scheiß Nazis. Scheiß Heimat.“ als Demomotto kann dabei nicht unmissverständlicher sein. Wir wollen gemeinsam und kraftvoll nach Dorstfeld laufen, denn wir lassen den Nazis keine Ruhe, auch nicht dann, wenn ihre Szene immer weiter am bröckeln ist – Wir kommen so lange, bis sie komplett zerschlagen ist!

Treffpunkt Demo: 12 Uhr U-Bahn Haltestelle Kampstr.

Aus den Städten Münster und Bochum gibt es geplante Anreise, schließt euch diesen gerne an wenn ihr aus der Nähe kommt oder organisiert eigene Bezugsgruppe für die Anfahrt.

  • Münster Treffpunkt: 10 Uhr Münster Hbf
  • Bochum Treffpunkt: 11:15 Uhr Buddenbergplatz (hinterm Hbf)

Damit die Demonstration auch kraftvoll wird und eine starke Außénwahrnehmung hat, sind wir auf eure Hilfe angewiesen:

Bringt thematisch passende Schilder, Fahnen und Transparente mit oder fragt am Lautsprecherwagen nach welchen, wenn du und/oder deine Crew eins für die Demo braucht. Bitte verzichtet an dem Tag darauf National- sowie Territorialfahnen mitzubringen. Wir wollen unsere Energie für eine Kämpferische Demonstration nutzen und nicht für interne Scharmützel verbrauchen.

Ansonsten stellt euch auf warme Temperaturen sowie viel Sonne ein. Kopfbedeckung sowie Sonnenbrille und weiterer Sonnenschutz ist daher definitiv ratsam.

Scheiß Nazis.
Scheiß Heimat.

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Pressmitteilung: Antifaschistische Doppeldemonstration am Wochenende in Dorstfeld

Gleich zwei Protestaktionen finden am Wochenende in Dorstfeld und der westlichen City statt. Mit einem Rave zeigen die Grünen am Freitag auf dem Wilhelmplatz Präsenz, die Autonome Antifa 170 organisiert am Samstag eine Demonstration aus der Innenstadt Richtung Dorstfeld, die ebenfalls an dem zentralen Platz des Stadtteil enden wird. Anlass des Protests sind Treffen von Neonazis.

Um 18:00 Uhr beginnt am Freitag der „Rave gegen Rechts“ auf dem Wilhelmplatz. „Es wird Live aufgelegt, dazu gibt es Drinks und Popcorn, eine Party gegen Nazis“, kündigt Hannah Rosenbaum, Sprecherin der Grünen Dortmund, an. „Wir übernehmen mit unserem Protest den Staffelstab in einer ganzen Reihe von Aktionen gegen die monatlichen Nazitreffen in Dorstfeld, die in einem Bündnis mit vielen Anderen seit Anfang des Jahres organisiert werden. Diese Proteste richten sich gegen den Versuch der Neonazi-Partei „Heimat Dortmund“, mit „offenen Abenden“ Junge Menschen an ihre Parteistrukturen heranzuführen.“

Weiter geht es am Samstag um 12:00 Uhr. Dann startet an der U-Bahn-Haltestelle Kampstraße die Demonstration „Scheiß Nazis. Scheiß Heimat.“ der Autonomen Antifa 170, die von dort durch die westliche Innenstadt nach Dorstfeld ziehen wird. Dort haben Neonazis von „Heimat Dortmund“ ein Konzert mit Verkaufsveranstaltung angekündigt. „Die Nazis nutzen ihr Lokal an der Ecke Emscher- und Thusneldastraße, um ihren AnhängerInnen eine rechte Erlebniswelt zu bereiten,“ warnt Kim Schmidt, Pressesprecherin der Autonomen Antifa 170. „Hassmusik und Kampfsport-Merchandise für die TotschlägerInnen von morgen. Dagegen gehen wir auf die Straße.“

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Pressemitteilung: Demonstration gegen Rechtsrockkonzert in Dorstfeld

Zwei Plakate für die Demo "Scheiß Nazis. Scheiß Heimat." am 01.08., die an einen Stromkasten geklebt wurden. Im Hintergrund der Mehmet-Kubaşık-Platz in der Dortmunder Nordstadt.Am Samstag, den 01.08.2026 ruft die Autonome Antifa 170 zu einer Demonstration gegen eine Veranstaltung Neonazi-Partei „Heimat Dortmund“ auf, bei der eine Dortmunder Rechtsrockband auftreten soll und nationalsozialistische Mode- und Musikhändler ihre Waren anbieten. Die Demonstration beginnt um 12:00 Uhr an der U-Bahn Haltestelle Kampstraße.

„Seit über einem Jahr arbeiten die Dorstfelder Neonazis gezielt daran, junge Menschen für ihre Strukturen zu gewinnen,“ erklärt Kim Schmidt, Pressesprecherin der Autonomen Antifa 170. „Sie versuchen, Jugendliche in eine rechte „Erlebniswelt“ hineinzuziehen, mit regelmäßigen Treffen und Identifikationsangeboten, um sie so langfristig an die Strukturen der extrem rechten Szene zu binden.“ Bei der Veranstaltung der Neonazi-Partei sind unter anderem Verkaufsstände eines Kampfsportturniers von und für Neonazis, eines Verlags, der die Zeitschrift „Nationaler Sozialismus Heute“ verlegt sowie eines Plattenlabels, das zahlreiche wegen Volksverhetzung indiziert Musikalben produziert hat angekündigt.

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Thomas Schulz-Gedenken – Redebeitrag vom 28.03.26

Transparent mit der Aufschrift "Auch nach zwanzig Jahren: Kein Vergeben, kein Vergessen. In.Erinnerung an Thomas Schulz. Ermordet von einem Neonazi".Wir dokumentieren unsere Rede bei der Kundgebung in Gedenken an Thomas Schulz am 28.03.2026 in Dortmund:

Heute vor 21 Jahren ermordete der Neonazi-Skinhead Sven Schröder, damals Kahlin, den Punk Thomas Schulz. Der Täter, der Schulz mit einem Messer ersticht, ist zum Tatzeitpunkt 17 Jahre alt. Bereits zuvor war er durch Gewalttaten aufgefallen. Der Mord verweist damit auch auf ein Phänomen, dass aktuell wieder vermehrt diskutiert wird: junge, teils minderjährige rechte Gewalttäter:innen. Weiterlesen

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20.03.: Antifaschistischer Stadtteilspaziergang – Auseinandersetzungen um Dorstfeld 2005 – heute

+++Treffpunkt zur Anreise+++

Morgen gehts wieder nach Dorstfeld, diesen Monat eine Woche früher. Für alle die über die Innenstadt oder von Außerhalb anreisen, gibt es einen Anreisetreffpunkt: 17:30 Uhr, Dortmund HBF Nordseite (vor Cinestar).

+++ Terminänderung 20. März+++

Die Nazis haben ihren Offenen Abend um eine Woche vorverlegt, auf den 20. März. Wir werden natürlich trotzdem auf die Straße gehen gegen das Nazitreffen und verschieben unseren Stadtteilspaziergang auf den 20.03. Gebt die Info gerne an alle Interessierten weiter. Den Aufruf und alle Infos zur Anreise findet ihr untenstehend:

Dortmund-Dorstfeld eilt sein Ruf voraus: medial als „Nazikiez“ verschrien, ist Dorstfeld seit rund 20 Jahren ein Stadtteil, in dem die Dortmunder Neonaziszene fest verankert ist. Hier wohnen die Kader, hier betreiben sie ihren Versandhandel und hier versuchen sie, eine Hegemonie aufzubauen. Die Räumlichkeiten der Partei „DIE HEIMAT“ in der Thusneldastraße 3 stehen dabei häufig im Mittelpunkt des Geschehens.

Seit jeher ist Dorstfeld aber auch Ort von zivilgesellschaftlicher und antifaschistischer Gegenwehr. Bewohner*innen des Stadtteils wehren sich gegen den Mythos des „Nazikiez“ und kämpfen gegen die Nazipräsenz im Stadtteil. Und hier mobilisiert ein breites Bündnis aus der Dortmunder Zivilgesellschaft jeden letzten Freitag im Monat zu Protesten gegen die „Offenen Abende“ der Heimat Dortmund.

In diesem Monat wollen wir uns im Rahmen eines antifaschistischem Stadtteilspaziergangs durch Dorstfeld die Schauplätze der Auseinandersetzungen gemeinsam anschauen. Wir werden die Entwicklungen der Dortmunder Naziszene in Dorstfeld näher in den Blick nehmen und Orte und Geschichten der Gegenwehr kennenlernen.

Kommt am 20. März um 18 Uhr zum S-Bahnhof Dorstfeld und schließt euch dem Spaziergang an. Informationen zur gemeinsamen Anreise und allen weiteren Aktionen findet ihr unter: aa170.noblogs.org

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Tradwives, Ehe, Vaterland,unsere Antwort: Widerstand!

Photo von der feministischen Vorabenddemo in Dortmund am 07.03.2026. Im Vordergrund die Demospitze mit Transparenten auf denen "Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland", "An Tätern und Sexisten Räche - dem Patriarchat den Kiefer brechen" und "Jin, Jiyan, Azadi" steht, im Hintergrund der "Pylon" über der Haltestelle Reinoldikirche und die Kirchturm.Rede der FLINTA in der Autonomen Antifa 170 anlässlich der Vorabenddemo zum feminstischen Kampftag 2026:

Wir sind die FLINTA der Autonomen Antifa 170 und für uns ist klar: Antifaschismus ist feministisch!

Dass Antifaschismus und Feminismus zusammengedacht werden müssen, zeigen die gegenwärtigen Krisen besonders deutlich. Weltweit erstarken autoritäre und patriarchale Kräfte – und ihre Narrative finden längst auch auf Social Media Resonanz. Auf Instagram, TikTok und anderen Plattformen werden traditionelle Geschlechterrollen wieder offensiv propagiert. Was dort als Lifestyle präsentiert wird, wirkt aus feministischer Perspektive wie ein geschlechterpolitischer Rollback – und lässt gestandene Feminist:innen nicht selten kopfschüttelnd zurück. Weiterlesen

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Wir lassen uns nicht an die Waffe zwingen.

Grafik mit der Darstellung von zwei Händen, die ein Gewehr zerbrechen. Darunter die Überschrift: "Wir lassen uns nicht an die Waffe zwingen!" Unser Flugblatt zum Schulstreik gegen Wehrpflicht:

In zahlreichen Städten streiken heute junge Menschen gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Und das ist gut so. Weiterlesen

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Dortmund zeigt Haltung – Schluss mit den Nazitreffen in Dortmund-Dorstfeld

Webgrafik mit blauem hintergrund und dem Text: "Dortmund zeigt Haltung. Schluss mit den Nazitreffen in Dorstfeld"Gemeinsame Erklärung von antifaschistischen Organisationen aus Dortmund. In Dortmund-Dorstfeld treffen sich jeden Monat Neonazis zu gemeinsamen Abendveranstaltungen, bei denen sie um Nachwuchs für ihre Partei werben. Wir, ein Zusammenschluss von Gruppen und Organisationen aus der Dortmunder Stadtgesellschaft, werden diesem Treiben nicht länger tatenlos zusehen. Schluss mit den „Heimatabenden“! Weiterlesen
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Auch keine Alternative für die Jugend – Gegen den Gründungskongress in Gießen!

Aufruf von NIKA NRW

Die AfD und ihre Fans flanieren derzeit genüsslich über die Rosen, die ihnen bereitwillig auf den Weg gestreut werden. Von Wahlerfolg zu Umfragehoch zu gesellschaftlicher Normalisierung spazieren sie mit „Stadtbild“-Debatten und Co. im Rücken. Von den Erklärungen der AfD zur „Hauptfeindin“ oder Brandmauern ist real wenig zu sehen. Jenseits des Widerstands, der ihr von antifaschistischer und zivilgesellschaftlicher Seite entgegengebracht wird, hat die AfD derzeit wenig zu befürchten – wäre da nicht die Sorge vor möglichen Verboten, die Teile der Partei umtreibt.

Den Nachwuchs an die kurze Leine? Weiterlesen

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