3. Oktober: Demo und Aktionen gegen Naziaufmarsch in Hamm

okt2015-sticker-a7Am 3. Oktober wollen in Hamm Neonazis aufmarschieren. Nicht zum ersten Mal – Bereits in den letzten Jahren haben die Neonazis um die Verbotene „Kameradschaft Hamm“ den Tag als Termin für ihren jährlichen Aufmarsch etabliert. Das antifaschistische Jugendbündnis „haekelclub590“ ruft zu einer Gegendemo um 12:00 am Hammer Hauptbahnhof auf.

Für die Anreise aus Dortmund empfehlen wir den Zug um 11:17 an Gleis 8

Die Neonazis nutzen den deutschen Nationalfeiertag, um gegen „Masseneinwanderung und Asylmissbrauch“ zu hetzen. Dem stellt die Gegendemo ihre Solidarität mit Geflüchteten entgegen. Wer Geflüchtete als Problem sieht, ist das Problem! Mehr zum Aufruf des Häkelclub: link

 

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Prozesseröffnung nach Nazi-Mordversuch: Demonstration in Wuppertal am 2.10.

plakat-webAm 11.04.2015 wurde ein Antifaschist mit türkischem Migrationshintergrund vor dem Autonomen Zentrum Wuppertal durch drei Neonazis aus dem HoGeSa-Spektrum mit zahlreichen Messerstichen und stumpfer Gewalt lebensgefährlich verletzt. Anlässlich der Prozesseröffnung gegen die Neonazis demonstrieren Antifaschist_innen am Freitag in Wuppertal.

Kommt um 18:00 zu den City-Arkaden am Wuppertaler HBF

Wir rufen angesichts der HOGESA-Aufmärsche in Hamburg und Köln gemeinsam mit andern Antifa-Gruppen aus NRW zu der Demo auf. Der Mordversuch ist eines der deutlichsten Beispiele für die Gefährlichkeit der neuen rechten Sammelbewegung „HOGESA“ und ihrer mittlerweile entstandenen Abspaltungen. Weiterlesen

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Heute Kundgebung: Grenzen auf!

stueckscheisseSeit Sonntag Abend hat die „Deutsche Willkommenskultur“ zumindest von offizieller Seite ihr Ende gefunden. An der Grenze zu Österreich marschiert Bundespolizei und eventuell bald auch Militär auf, um Geflüchtete zu vertreiben.

In Dortmund soll es morgen Abend eine Kundgebung geben, um gegen diese Politik und für eine Öffnung der Grenzen zu Demonstrieren. Wir schließen uns dem bei Indymedia veröffentlichten Aufruf an. Grenzen auf! Weiterlesen

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Nazikundgebung gegen Geflüchtete fernab vom Geschehen

SonnenplatzSeit Tagen werden in Dortmund Geflüchtete, die über Ungarn nach Deutschland eingereist sind, mit einer beeindruckenden Solidarität empfangen. Die Dortmunder Neonazis, die heute zum dritten Mal versucht haben, diesen Empfang zu stören, bekommen derweil kein Bein an den Boden. Ihre Kundgebung gegen die Ankunft der Geflüchteten mussten sie am Sonnenplatz abhalten – auf der anderen Seite der Innenstadt.

Bereits Sonntag morgen und am Montag hatten die Neonazis versucht, gegen Geflüchtete und ihre Unterstützer_innen vorzugehen, waren dabei aber grandios gescheitert. Während schon am Samstag Abend eine aufgebrachte Menge die Neonazis bedrängte und ihre geplante Inszenierung in der Bahnhofsvorhalle unterbanden, entwickelte sich der Montag zur Sternstunde antifaschistischer Mobilisierungen der letzten Jahre. Bis zu 1000 Nazigegner_innen schlossen den Kundgebungsplatz an der Kampstraße ein, vertrieben zwischenzeitlich den Lautsprecherwagen und übten derart großen Druck auf die Polizeikräfte aus, dass sich der Abzug des Lautsprecherwagenszum Spießrutenlauf entwickelte. Weiterlesen

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Die Brandstifter kommen wieder – Wir sind schon da

refugeeswelcomeNach ihrem Reinfall vom Montag wollen die Dortmunder Nazis am Mittwoch schon wieder aufmarschieren. Die Nazis wollen sich um 19:30 Uhr auf der Katharinenstraße treffen. Wir werden schon da sein!

Die rechten sind rasend vor Wut über die vielen hundert Menschen, die seit Tagen die Geflüchteten am Dortmunder Hauptbahnhof empfangen. Auch am Mittwoch werden weitere Züge ankommen und herzlich empfangen werden. Geflüchtete sind willkommen, Nazis sind es nicht!

Kommt um 18:00 Uhr zur Katharinenstraße, lasst uns den Nazis zeigen, dass wir keinen Bock auf ihre Hetze haben. Wir werden uns den geistigen und tatsächlichen Brandstiftern weiter entgegen stellen. Das nächste Desaster für die Nazis steht vor der Tür!

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Antifa supports Refugees Welcome

antifasupportsrefugeeswelcome2Am 26. September findet in Dortmund eine Demonstration für Solidarität mit allen Geflüchteten statt. Die Autonome Antifa 170 ruft dazu auf, an der Demonstration teilzunehmen.

In der aktuellen Situation, geprägt von beispielloser Hetze durch Rechte auf der einen und unglaublicher Unterstützung durch Helfer_innen auf der anderen Seite versuchen wir mit unserem Aufruf die Rolle der Antifa in dieser Bewegung einzuordnen und rufen andere Antifaschistische Gruppen dazu auf, sich uns anzuschließen und gemeinsam für Solidarität mit Geflüchteten und gegen die Angriffe durch Neonazis und bürgerliche Rassisten zu kämpfen.

Demo am 26.09.2015, 15:00 Uhr, Hauptbahnhof Nordausgang

Begleitend zu unserem Demoaufruf möchten wir in einer Veranstaltung die Vorfälle dieses Sommers mit den Pogromen Anfang der 90er Jahre vergleichen. Für die Veranstaltung konnten wir einen Referenten gewinnen, der damals schon in Antifa-Zusammenhängen aktiv war und sich daran beteiligt hat, dem Mob etwas wirksames entgegenzusetzen. Ziel der Veranstaltung ist es, den historischen Rückblick auf die 1990er Jahre zu nutzen, um zu einer klareren Analyse der heutigen Situation zu kommen. Nach dem Vortrag möchten wir mit allen über Ähnlichkeiten und Unterschiede zu damals ins Gespräch kommen und vor allem über wirksame Interventionsmöglichkeiten ins Gespräch kommen. Mehr Infos

Mittwoch, 16.09.2015, 19:00 Uhr im Nordpol

Aufruf der Autonomen Antifa 170 zur Demonstration “Solidarität mit allen Geflüchteten” am 26. September in Dortmund Weiterlesen

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Veranstaltung: Von Hoyerswerda bis Heidenau – Comeback der 90er?

antifasupportsrefugeeswelcome2Mittwoch, 16.09.2015, 19:00 Nordpol

Für eine Veranstaltung zu rassistischen Pogromen in den 1990er Jahren konnten wir einen Referenten gewinnen, der damals schon in Antifa-Zusammenhängen aktiv war und sich daran beteiligt hat, dem Mob etwas wirksames entgegenzusetzen. Ziel der Veranstaltung ist es, den historischen Rückblick auf die 1990er Jahre zu nutzen, um zu einer klareren Analyse der heutigen Situation zu kommen. Nach dem Vortrag möchten wir mit allen über Ähnlichkeiten und Unterschiede zu damals ins Gespräch kommen und vor allem über wirksame Interventionsmöglichkeiten ins Gespräch kommen.

Hier der Ankündigungstext des Genossen:

Wo wart ihr in Rostock, wo seid ihr jetzt?
Vortrag über die rassistischen Pogrome der 90er Jahre und Parallelen zu heute.
Ein Antifa Aktivist zieht Bilanz.

„Wo wart ihr in Rostock?“
schrien Antifas nach dem Pogrom in Rostock 1992 der Polizei entgegen. Selbst der Polizei hatte ich nicht zugetraut, dass sie tatenlos zusieht, wie ein bürgerlicher und faschistischer Mob ein Haus mit vietnamesischen VertragsarbeiterInnen anzündet. Die Erlebnisse rund um Rostock haben mich geprägt, ich wollte nicht Zuschauer bei der rassistischen Hatz auf Flüchtlinge sein.

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Nach versuchtem Brandanschlag: 1.000 Nazigegner auf der Straße

Bild via @Korallenherz

Nach einem versuchten Brandanschlag in der Nacht zum Samstag auf eine Unterkunft für Geflüchtete in Dortmund-Eving (Kemminghausen) sind heute spontan bis zu 1.000 Antifaschist*innen gegen eine kurzfristig angekündigte Demonstration der Partei „Die Rechte“ auf die Straße gegangen. Die Kundgebung konnte nur durch den Einsatz von mehreren hundert Polizisten stattfinden.

Bereits in den vergangenen Tagen hatten mehrere hundert Menschen sich am Bahnhof versammelt, um Geflüchtete, die über Ungarn nach Deutschland gekommen sind, herzlich zu begrüßen. Unter dem Twitter-Hashtag #trainofhopedo hatten „Refugees Welcome Dortmund“, Antifaschist*innen, aber auch viele bisher nicht politisch aktive Bürger*innen in Windeseile praktische Hilfe für die Neuankommenden organisiert. Eine Welle der Solidarität empfing die Migrant*innen, von denen mehrere hundert zum Teil mitten in der Nacht mit Zügen aus München ankamen. Bereits in der Nacht zu Sonntag versuchten Neonazis, die Begrüßung der Geflüchteten zu stören, scheiterten aber an zahlreichen entschlossenen Nazigegnern und mussten schon bald wieder abziehen. Weiterlesen

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Montag, 18:30 – Auf die Straße gegen die Brandstifter!

solidaritätSeit Monaten verüben Rasisst_innen in ganz Deutschland Brandanschläge auf geplante und schon bewohnte Unterkünfte für Geflüchtete. Auch in Dortmund sind die Brandstifter am Werk. In der Nacht zu Sonntag wurde ein Anschlag auf eine zukünftige Unterkunft verübt. Der Schaden hält sich in Grenzen, doch das Signal ist klar: Geflüchtete sollen sich hier nicht sicher fühlen.

Dieser Anschlag kommt nicht aus dem Nirgendwo. Seit Monaten hetzen Neonazis in Dortmund gegen geplante Unterkünfte, veranstalten Kundgebungen, um zu versuchen, die Anwohner_innen gegen die Geflüchteten aufzubringen. Und es bleibt nicht bei Hetze. Mitglieder von „Die Rechte“, früher „Nationaler Widerstand Dortmund“, zogen bereits im Februar mit Fackeln vor eine bewohnte Unterkunft in Eving und warfen vor Ort mit Böllern. 

Zwei Tage nach dem Brandanschlag wollen die Neonazis eine Kundgebung gegen die Flüchtlinge in der Nähe des HBFs abhalten, nachdem sie gestern Nacht eine fulminante Niederlage erlebt haben. Auch morgen werden wieder Hunderte Geflüchtete am Hauptbahnhof ankommen. Hunderte Menschen zeigten seit Samstagabend, wie der Umgang mit Refugees aussehen kann. Wir halten der Hetze und den Anschlägen der Neonazis diese Solidarität entgegen und werden ihnen zeigen, dass für Brandstifter in der Tat und im Geiste hier kein Platz ist. 

Kommt um 18:30 Uhr zur Katharinenstraße! Keinen Meter den Neonazis!

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Witten: Demo nach Brandanschlag – Samstag 12:00

Nachdem bisher unbekannte Täter_innen am Donnerstag einen Brandanschlag auf eine geplante Unterkunft für Geflüchtete verübt haben, wollen Menschen in Witten ein Zeichen setzen für die Solidarität mit Geflüchteten und gegen die rassistische Hetze und Gewalt, die ihnen aus Teilen der Gesellschaft und Politik entgegenschlägt. Sie rufen zu einer Demonstration durch die Wittener Innenstadt auf. Beginn ist um 12:00 am Hauptbahnhof in Witten.

Refugees Welcome! – Gegen rassistische Hetze und Brandstifter

https://www.facebook.com/events/177596502571528/

Am Donnerstag hat es in den frühen Morgenstunden einen Brandanschlag auf eine als Flüchtlingsheim vorgesehene Immobilie in Witten-Bommerholz gegeben. Angesichts der Welle von rassistischen Übergriffen und Brandstiftungen in Flüchtlingsheimen in Deutschland, ist es müßig darüber zu spekulieren, ob dieser Anschlag nicht vielleicht doch einen „unpolitischen“ Hintergrund hatte.

Wir sehen es daher als dringend geboten, auch in Witten ein deutliches Zeichen gegen das Nazipack und den in manchen Teilen der Bevölkerung grassierenden Rassismus zu setzen. Viele Wittener haben in den vergangenen Wochen gezeigt, dass ihnen das Schicksal der nach Deutschland geflüchteten Menschen nicht egal ist und sie bereit sind zu helfen. Niemandem aber kann es gleichgültig sein, dass es offenbar Menschen gibt, die bereit sind Gewalt anzuwenden, um weiterhin unter sich zu bleiben. Der widerwärtige Versuch die Flüchtlingsunterkunft in Bommerholz abzufackeln hatte nur das eine Ziel: den Geflüchteten Menschen zu zeigen, dass sie hier nicht erwünscht sind. Das darf nicht folgenlos bleiben!

Wir wollen daher ein starkes Zeichen der Solidarität mit den Flüchtlingen setzen!

Demonstration / Witten Hbf. / Samstag, 5. September 2015 / 12:00 Uhr

Soziokulturelles Zentrum „Trotz Allem“
Vorsitzender der Wittener SPD, Ralf Kapschack, MdB
Piratenpartei NRW
Bündnis 90 / Die Grünen OV Witten
Grenzfrei Witten

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